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Neues vom HSV : Der HSV und die Holländer - Rick van Drongelen ist die Nummer 13

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Jüngst unterschrieb Abwehrspieler Rick van Drongelen als 13. Niederländer bei den Elbe-Kickern.

Hamburg | Zum 13. Mal unterschreibt ein Holländer beim HSV. Der erst 18 Jahre alte Abwehrspieler Rick van Drongelen unterschrieb am Donnerstag nach seinem Medizincheck seinen Fünf-Jahres-Vertrag beim HSV. Damit reiht er sich als 13. Niederländer in die Oranje-Riege des Vereins ein. Niederländer scheinen beim HSV inzwischen Geschichte zu schreiben.

Ein Blick zurück:

Nico-Jan Hoogma

Nico-Jan Hoogma 2003 in Hamburg.
Nico-Jan Hoogma 2003 in Hamburg. Foto: dpa/Ulrich Perrey

Der Abwehrspieler kam 1998 als erster Niederländer zum HSV und blieb bis 2004 beim Verein. Er beendete 2016 seine Karriere als aktiver Fußballer und wechselte ins Management von Heracles Almelo, wo der 48-Jährige bis heute tätig ist.

Erik Meijer

Erik Meijer 2010 als Alemannia Aachens Sportdirektor beim Spiel gegen den FSV Frankfurt
Erik Meijer 2010 als Alemannia Aachens Sportdirektor beim Spiel gegen den FSV Frankfurt Foto: dpa/Uwe Anspach

Der heute 48-jährige Stürmer kam 2001 nach Hamburg und blieb bis 2004. Er spielte seine stärkste Saison beim HSV 2001/2002, als er vier Treffer konnte und neun Vorlagen herausarbeiten konnte. Aktuell arbeitet er als Sky-Fußball-Experte in der Champions League und der Fußball-Bundesliga.

Khalid Boulahrouz

Boulahrouz 2012 im Zweikampf mit Nemanja Nikolic. Von 2012 bis 2013 spielte er für Sporting Lissabon.
Boulahrouz 2012 im Zweikampf mit Nemanja Nikolic. Von 2012 bis 2013 spielte er für Sporting Lissabon. Foto: dpa/Tibor Illyes

Er sorgte bei den HSV-Fans ab 2004 für einen regelrechten Holland-Hype. Der Niederländer marrokanischer Herkunft spielte sich als Innenverteidiger bis 2006 dank seiner kämpferischen Qualitäten in die Herzen der Fans im Volkspark. Mitter Februar 2016 verkündete er das Ende seiner Karriere.

Rafael van der Vaart

Rafael van der Vaart gehört noch immer zu Hamburgs Lieblingen.
Rafael van der Vaart gehört noch immer zu Hamburgs Lieblingen. Foto: dpa/Jochen Lübke

Der Hype ging weiter: 2005 kam Rafael van der Vaart zum HSV. Mit ihm qualifizierte sich der Verein für den Uefa-Cup und die Champions-League. In der Saison 2006/2007 wurde der Fußballer zum Mannschaftskapitän. Am 6. Oktober 2007 stellte van der Vaart einen historischen HSV-Rekord ein: In sieben aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen traf der Mittelfeldspieler je ein Mal. Das gelang zuvor nur Uwe Seeler in der Saison 1963/64. Nach geplatzten Träumen bei Real Madrid und Tottenham kam van der Vaart 2012 erneut zum HSV.

Nigel de Jong

Nigel de Jong 2014 im AC Mailand-Trikot.
Nigel de Jong 2014 im AC Mailand-Trikot. Foto: dpa/Matteo Bazzi

2006 zahlte der HSV für Nigel de Jong eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro an Ajax Amsterdam. Er wird überwiegend im defensiven Mittelfeld eingesetzt. Der 32-Jährige spielt heute für Galatasaray Istanbul.

Joris Mathijsen

Joris Mathijsen spielte von 2006 bis 2011 bei der Elbe.
Joris Mathijsen spielte von 2006 bis 2011 bei der Elbe. Foto: dpa/Andrew Kravchenko

Ebenfalls 2006 holte der HSV Joris Mathijsen nach Hamburg. Der heute 37-Jährige blieb dem Verein bis 2011 erhalten. Derzeit ist er als sportlicher Leiter bei Wilem II Tilburg tätig.

Romeo Castelen

<p>Romeo Castelen 2009 im Zweikampf mit Alexander Krük beim Spiel gegen den VFL Osnabrück.</p>

Romeo Castelen 2009 im Zweikampf mit Alexander Krük beim Spiel gegen den VFL Osnabrück.

Foto: dpa/Friso Gentsch

2007 folgte der Mittelfeldspieler Romeo Castelen. Mit ihm und Rafael von der Vaart, Nigel de Jong, Joris Mathijsen und Trainer Hub Stevens waren zu der Zeit fünf Holländer im Team. Der 34-jährige Stürmer spielt heute in China bei ZJ Yiteng.

Eljero Elia

<p>Hamburgs Eljero Elia jubelt nach seinem Führungstor zum 1:2 gegen Hannover 96 im November 2009.</p>

Hamburgs Eljero Elia jubelt nach seinem Führungstor zum 1:2 gegen Hannover 96 im November 2009.

Foto: dpa/Jochen Lübke

 

Der heute 30-jährige Mittelfeldspieler kam 2009 an die Elbe. Er blieb dem HSV nur für zwei Jahre erhalten und spielt inzwischen bei Basaksehir in der Türkei.

Ruud van Nistelrooy

<p>Ruud van Nistelrooy 2010 beim Testspiel gegen FC Chelsea.</p>

Ruud van Nistelrooy 2010 beim Testspiel gegen FC Chelsea.

Foto: dpa/Fabian Bimmer

2010 kam dann wieder ein Lichtblick aus Holland: Stürmer-Legende Ruud van Nistelrooy trug bis 2011 die Raute am Herzen. Er erzielte zwölf Tore für den Verein. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft wurde er Co-Trainer der niederländischen Nationalmannschaft.

Jeffrey Bruma

<p>Jeffrey Bruma kämpft mit Frankfurts Srdjan Lakic 2013 um den Ball. </p>

Jeffrey Bruma kämpft mit Frankfurts Srdjan Lakic 2013 um den Ball.

Foto: dpa/Angelika Warmuth

Der heutige Wolfsburger Jeffrey Bruma kam 2011 zum HSV. Er war bei FC Chelsea unter Vertrag, kam 2011 aber auf Leihbasis nach Hamburg und blieb bis 2013.

Ouasim Bouy

<p>Ouasim Bouy betritt im Januar 2014 als Neuzugang das Trainingsgelände des HSV.</p>

Ouasim Bouy betritt im Januar 2014 als Neuzugang das Trainingsgelände des HSV.

Foto: dpa/Axel Heimken

Ebenfalls auf Leihbasis spielte das heutige Juve-Talent Ouasim Bouy 2014 für den HSV. Jedoch konnte er nicht überzeugen und wurde nicht verpflichtet.

Ola John

Ola John im Januar 2014 beim ersten Training für den HSV.

Ola John im Januar 2014 beim ersten Training für den HSV.

Foto: dpa/Axel Heimken

Auch Ola John spielte in dem selben Jahr erfolglos auf Leihbasis für die Rothosen und wurde nicht übernommen.

Aber nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf der Trainer-Bank haben Holländer sich einen Namen gemacht.

Man denke nur an Huub Stevens.

<p>Trainer Huub Stevens 2007 in der HSH-Nordbank Arena in Hamburg.</p>

Trainer Huub Stevens 2007 in der HSH-Nordbank Arena in Hamburg.

Foto: dpa/Sebastian Widmann

Der heute 63-Jährige kam 2007 nach Hamburg und trainierte die Jungs des HSV anderthalb Jahre lang erfolgreich - führte sie sogar zwei mal in den Uefa-Cup.

Martin Jol

<p>HSV-Trainer Martin Jol 2008 vor seinem Wechsel zu Ajax Amsterdam.</p>

HSV-Trainer Martin Jol 2008 vor seinem Wechsel zu Ajax Amsterdam.

Foto: dpa/Tobias Hase

Auf Stevens folgte der Holländer Martin Jol. Mit ihm gelang dem HSV ebenfalls die Europa-Quali.

Ricardo Moniz

<p>Ricardo Moniz während des Trainings im April 2010 in der HSH Nordbank-Arena.</p>

Ricardo Moniz während des Trainings im April 2010 in der HSH Nordbank-Arena.

Foto: dpa/Malte Christians

Auch der Holländer Ricardo Moniz stand 2010 vorübergehend als Interimstrainer an der Linie.  Der heute 53-Jährige war zuletzt Trainer bei FC Eindhoven.

Bert van Marwijk

<p>Bert van Marwijk am Spielfeldrand beim Spiel gegen FSV Mainz im Dezember 2013.</p>

Bert van Marwijk am Spielfeldrand beim Spiel gegen FSV Mainz im Dezember 2013.

Foto: dpa/Angelika Warmuth

Er war der vorerst letzte und weniger erfolgreiche HSV-Trainer aus den Niederlanden. 2013 betreute er den Elb-Verein für 17 Spiele im Abstiegskampf.

 

Wie der junge Neuzuwachs Rick van Drongelen in der Bundesliga zurecht kommt, wird sich nun zeigen. Gegenüber der „Bild“ sagte HSV-Sportchef Jens Todt bereits, dass er und die Scouts des HSV den Abwehrspieler schon länger im Auge gehabt hätten.

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erstellt am 04.Aug.2017 | 13:59 Uhr

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