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Nach Entlassung beim HSV : Bruno Labbadia: „Wenn ich an den HSV denke, kommt eine Traurigkeit auf“

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Der ehemalige Trainer der Hamburger dachte schon im Sommer an Rücktritt beim HSV, ließ sich aber noch umstimmen.

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2017 | 10:36 Uhr

Hamburg | Trainer Bruno Labbadia hat schon im vergangenen Sommer mit dem Gedanken an einen Rücktritt beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV gespielt. Das berichtete der 51-Jährige am Mittwochabend im „Sportschau-Club“ der ARD. „Ich habe in der Saison-Vorbereitung gespürt, dass ich aufhören sollte. Für mich selber war die Entscheidung eigentlich gefallen. Ich habe mich dann aber noch umstimmen lassen“, sagte Labbadia einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ zufolge.

Der Hauptgrund, dass er nicht hingeworfen habe, sei die Mannschaft gewesen: „Ich wollte sie nicht im Stich lassen“, betonte der 51-Jährige. Labbadia war sich uneins gewesen mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden und Sportchef Dietmar Beiersdorfer über die Transferpolitik. Der Coach wollte den Ex-Hamburger Dennis Aogo und Roman Neustädter vom FC Schalke 04 holen, Beiersdorfer verpflichtete stattdessen das kroatische Mittelfeldtalent Alen Halilovic und den brasilianischen Linksverteidiger Douglas Santos.

Am 25. September 2016 entließ ihn der HSV nach dem schlechten Saisonstart mit nur einem Punkt aus fünf Spielen. „Wenn ich an den HSV denke, kommt eine Traurigkeit auf. Wir waren auf einem guten Weg und haben das Unmögliche möglich gemacht. Doch dann wollte man zu schnell an Dinge ran, die man fünf, sechs Jahre falsch gemacht hat“, sagte der Hesse.

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