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Bruchhagen beim HSV : Bizarrer Plan: Bleibt Beiersdorfer als Sportchef?

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Gerüchteküche brodelt. Investor Kühne, Trainer Gisdol und die Mannschaft kämpfen um „Didi“.

Hamburg | Es wird immer verrückter: Gerade erst ist er als Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV gefeuert worden, dennoch darf sich Dietmar Beiersdorfer offenbar berechtigte Hoffnungen auf eine Zukunft bei dem Fußball-Bundesligisten machen. Rund um den Club gibt es massive Bestrebungen, den 53-Jährigen beim HSV zu halten – als Sportdirektor. Investor Klaus-Michael Kühne, Trainer Markus Gisdol und die Mannschaft kämpfen vehement um „Didi“. Die Entscheidung trifft jedoch der neue Clubchef Heribert Bruchhagen, der am Mittwoch seinen Dienst im Volkspark antritt.

Laut mopo.de soll sich Kühne telefonisch bei Beiersdorfer gemeldet und sein Bedauern über das Ende der Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht haben. Der Milliardär soll zudem den Wunsch geäußert haben, dass Beiersdorfer beim HSV als Sportchef an der Seite Bruchhagens weitermacht. Trainer Markus Gisdol hatte zuletzt immer wieder betont, wie sehr er die Arbeit Beiersdorfers schätze. Und wie die Mannschaft zu dem Ex-Clubchef steht, war auf der Weihnachtsfeier am Sonntag klargeworden. Torwart Rene Adler richtete im Namen des Teams das Wort an Beiersdorfer und stellte unter tosendem Applaus klar: „Wir spielen jetzt für dich!“

Für Beiersdorfer und gegen einen externen Kandidaten wie etwa Horst Heldt spricht zudem die Tatsache, dass der HSV unter Zeitdruck steht. Mögliche Wintertransfers hat der Ex-Clubchef bereits angeschoben, ein neuer Sportdirektor müsste dagegen bei Null beginnen.

Auf Bruchhagen kommt nach dem Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Gernandt eine Menge Führungsarbeit zu. Gernandt war am Dienstag zurückgetreten, um Indiskretionen in dem Gremium anzuprangern.

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erstellt am 13.Dez.2016 | 19:10 Uhr

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