Cousin angegriffen : HSV-Star Kostic: „Ich war nicht im Visier von Hooligans“

HSV-Stürmer Filip Kostic.

HSV-Stürmer Filip Kostic.

Serbische Medien berichten, Hooligans hätten Filip Kostic angegriffen. Das ist aber wohl nur seinem Cousin passiert.

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02. Juni 2018, 15:06 Uhr

Kragujevac/Hamburg | Berichte, wonach Filip Kostic in einem Nachtclub in seiner serbischen Heimat Kragujevac von Hooligans brutal attackiert worden sei, hat der HSV-Spieler dementiert. „Die Informationen, die in den Medien stehen, dass ich geschlagen wurde, sind nicht wahr. Es gab keinen Angriff auf mich. Ich war auch nicht im Visier von Hooligans. Das ist meinem Cousin passiert und liegt zwei Wochen zurück. Ich habe absolut nichts damit zu tun“, sagte Kostic. Und weiter: „Das ist alles, was ich zu diesem Thema zu sagen habe. Ich lege meinen Fokus voll und ganz auf die Nationalmannschaft und die bevorstehende WM!“

Zuvor hatte bereits Kostic`Bruder gegenüber der „Bild“-Zeitung gesagt: „Das, was geschrieben wurde, ist nicht die Wahrheit. Filip wurde nicht attackiert. Er hat nichts mit der Sache zu tun“. Über den Angriff hatte die serbische Tageszeitung „Kurir“ berichtet.

Demnach sollten vier Männer aus der Türsteher-Szene für den Angriff verantwortlich sein, sie seien vorübergehend festgenommen worden. Zu der Attacke solle es in der Nacht vom 19. auf den 20. Mai gekommen sein.

Ein Bild, das Kostic vor fünf Monaten bei Instagram veröffentlichte, zeigt ihn mit Cousin Marco (M.) und Bruder Stefan (r.):

 

Den HSV wird Kostic, der sich derzeit mit der serbischen Nationalmannschaft auf die WM vorbereitet, aller Voraussicht nach verlassen. "Filips Wunsch ist klar. Er will den HSV und Hamburg verlassen", bestätigte Stefan Kostic, Bruder und Berater des Mittelfeldakteurs, der "Hamburger Morgenpost".

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