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Mit „Ibrahimovic“ gegen Bayer : HSV: Ein Hauch von Champions League

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Der zuversichtliche Mirko Slomka holt den noch zuversichtlicheren Mattia Maggio aus der U-23-Auswahl in den Profi-Kader. Slomka hat verletzungsbedingt keine Alternativen im Sturm, holt sich aber einen Ibrahimovic-Typ ins Boot. Der Abstieg ist kein Thema mehr.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2014 | 10:17 Uhr

Hamburg | Mirko Slomka lobt sein Team in den höchsten Tönen. Kann ja auch nur besser werden. „Wenn wir das jetzt stabil hinbekommen, ist mir nicht angst und bange“, sagte Slomka, der dringend den 17. Platz verlassen will. Slomka verströmt augenblicklich so gute Laune, als ginge es um die Frage: Champions-League-Platz oder Europa League? Aber auch ihm ist klar: „Wir sollten die Partie für uns entscheiden, ja wir müssen.“

Wegen des großen Verletzungspechs, es fehlen Pierre-Michel Lasogga, Ivo Ilicevic, Marcell Jansen, Slobodan Rajkovic, Maximilian Beister und Zhi Gin Lam, kommt der U-23-Stürmer Mattio Maggio in den Kader. Zunächst wird dieser aber um 20.30 Uhr vermutlich auf der Bank Platz nehmen. Trotzdem tönte der junge Maggio einmal: „Ich bin ein Stürmertyp wie Ibrahimovic.“ Da Slomka nur Jacques Zoua als Stürmer und keine Alternativen zur Auswahl hat, muss der junge Maggio eventuell heute Abend zeigen, ob er dem Star der schwedischen Nationalmannschaft das Wasser reichen kann.

Der Amateur äußerte sich gegenüber de Mühlacker Tageblatt bereits vor Jahren zuversichtlich ob seiner Stürmerqualitäten. „Ich bin beweglich, nehme die Bälle an. Mich findet man im Strafraum, mich findet man links, mich findet man rechts.“ Er sei ein Typ wie Zlatan Ibrahimovic. Dass der Star von Paris St. Germain allerdings auf die Bank kommen würde, ist relativ unwahrscheinlich. Für den 20-Jährigen ist also noch Luft nach oben.  

Luft nach oben hat auch der HSV. Erklärtes Ziel von Mirko Slomka ist Platz 15, ist doch logisch. Jetzt muss nur noch die Mannschaft mitziehen. Ein Zlatan Ibrahimovic würde sicher helfen.

Der Druck auf die Spieler des Bundesliga-Dinos ist ohnehin schon groß. Tabellenplatz 17 spielt gegen Tabellenplatz vier. Leverkusen steht mit 48 Punkten auf einem aussichtsreichen Platz für die Championsleague, muss aber gewinnen um sich Chancen zu wahren. Der HSV mit 24 Punkten, kratzt am Relegationsplatz. Zwei Punkte sind es zum rettenden Ufer. Ein Sieg ist also Pflicht. Erstaunlicher ist die Bilanz der Rothosen gegen die Werkself. In der Hinrunde verloren die Hamburger mit 3:5, keine der vergangenen neun Partien gegen den Werksclub gewann der HSV.

 

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