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2. Liga : Holstein Kiel vor Mammutaufgabe bei Union Berlin

vom
Aus der Onlineredaktion

Gegen Berlin müssen die „Störche“ es besser machen als gegen Sandhausen. Im Team sind Spieler mit Union-Erfahrung.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 13:42 Uhr

Kiel/Berlin | Die erste Auswärtsfahrt als Fußball-Zweitligist führt Holstein Kiel in die Bundeshauptstadt. Der Aufsteiger ist am Freitagabend (18.30 Uhr) bei Union Berlin zu Gast – eine Mammutaufgabe für die „Störche“ zur Premiere in der Fremde, die allerdings stimmungsvoller kaum sein könnte. Das Spiel können Sie ab 18.30 Uhr im Liveticker auf shz.de verfolgen.

„Wir freuen uns auf die Stimmung, das Stadion und den Gegner“, sagte KSV-Trainer Markus Anfang, der Donnerstagnachmittag mit seiner Mannschaft den Weg nach Berlin antrat. Die Fußball-Kultstätte Alte Försterei, in der die „Eisernen“ zu Hause sind, verspricht Gänsehautatmosphäre.

Die gab es auch schon zum Saisonstart am vergangenen Sonntag im Holstein-Stadion, als die Kieler gegen Sandhausen einen furiosen Schlussspurt hinlegten und aus einem 0:2-Rückstand in buchstäblich letzter Sekunde noch ein 2:2 machten. So emotional die Aufholjagd auch war, jede Woche braucht Anfang diesen besonderen Nervenkitzel nicht. „Wir müssen diesmal von Beginn an die Zweikämpfe annehmen und robust sein“, sagte der 43-Jährige, der einige Akteure mit Union-Vergangenheit um sich weiß.

Linksverteidiger Christopher Lenz ist aktuell von den Köpenickern ausgeliehen, Mittelfeldabräumer Dominic Peitz spielte von 2009 bis 2011 für Union. Sogar sechs Jahre lang – von 2008 bis 2014 – kickte KSV-Co-Trainer Patrick Kohlmann für die „Eisernen“, die Freitagabend mit 21.000 Zuschauern rechnen. Rund 1200 Kieler Fans werden ihr Team in Berlin unterstützen.

Sorgen bereitet dem Kieler Coach noch das Knie von Flügelflitzer Kingsley Schindler, der das Mittwochtraining abbrechen musste, die gestrige Abschlusseinheit jedoch ohne Probleme absolvieren konnte. Fraglich ist auch der Einsatz von Stürmer Ilir Azemi (Sprunggelenk).

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