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Trainingslager in Niedersachsen : Holstein Kiel ist nach Tests gegen Donezk und Gladbach auf einem guten Weg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Zweitliga-Aufsteiger zieht nach dem Trainingslager in Herzlake eine positive Bilanz – Testspiele standen im Vordergrund.

Kiel/Herzlake | Top-Rahmenbedingungen und zwei erkenntnisreiche Testspiele – am fünftägigen Aufenthalt des Fußball-Zweitligaaufsteigers Holstein Kiel im idyllisch gelegenen Romantik-Hotel Aselager Mühle in Herzlake, das am Wochenende zu Ende ging, gab es wirklich nichts zu meckern. „Vom Essen über die Zimmer und natürlich auch die Trainingsplätze war das alles auf hohem Niveau. Wir haben hier Top-Rahmenbedingungen vorgefunden. Es wundert mich nicht, dass die Aselager Mühle bei Fußballern so beliebt ist“, brachte es das Kieler Torwart-Denkmal Kenneth Kronholm auf den Punkt.

Auch mit den beiden Testspiel-Ergebnissen gegen den Champions League-Teilnehmer Schachtar Donezk (0:0) sowie den West-Regionalligisten Borussia Mönchengladbach II (2:0) zeigten sich die Kieler „Störche“ zufrieden.

„Wir hatten uns vorgenommen, uns in aller Ruhe auf die beiden Partien vorzubereiten. Insofern hatte unser Aufenthalt im Emsland keinen echten Trainingslager-Charakter. Insgesamt sind wir zufrieden mit den Fortschritten der Mannschaft und dem Integrationsprozess der Neuzugänge“, kommentierte Aufstiegstrainer Markus Anfang die Maßnahme. „Wir haben die gemeinsame Zeit in der Aselager Mühle für Spielanalysen, Teambuilding, taktische Dinge und auch Regeneration genutzt. Und wir haben festgestellt, dass es bis zum Start gegen Sandhausen noch einiges für uns zu tun gibt“, meinte Anfang nach dem abschließenden Test gegen Mönchengladbach II.

Starke Ballbehandlung: Holstein-Coach Markus Anfang.
Starke Ballbehandlung: Holstein-Coach Markus Anfang. Foto: Patrick Nawe
 

Holsteins Neuzugang Lukas Kruse fühlte sich im Trainingslager der „Störche“ fast schon heimisch. Nicht nur, dass der ehemalige Paderborner Bundesliga-Keeper seinen nunmehr fünften Aufenthalt in der Aselager Mühle erlebte, er wurde in seinen ersten drei Wochen bei der KSV hervorragend aufgenommen und teilte sich mit seinem Torwart-Kollegen Kronholm ein Zimmer. Ähnlich erging es den anderen Neuzugängen David Kinsombi, Utku Sen, Sebastian Heidinger, René Guder, Atakan Karazor und Amara Condé, die im Trainingsdomizil ihre Anbindung an die Mannschaft vorantreiben konnten.

Zwar haben die Störche auch an ihrer Fitness gearbeitet, doch taktische Schulung und die beiden anspruchsvollen Tests gegen Donezk und Borussia Mönchengladbach II standen im Mittelpunkt. So war es nicht verwunderlich, dass die KSV den Zuschauern trotz der zahlreichen Neuzugänge in den beiden Partien neben der mannschaftlichen Geschlossenheit auch die gewohnt stabile Deckungsarbeit präsentierte. Höhepunkt des fünftägigen Aufenthaltes in Niedersachsen war sicherlich das Spiel gegen das internationale Top-Team aus Donezk. Spannend waren die Duelle zwischen Holsteins Junioren-Nationalspieler Noah Awuku und dem Brasilianer Bernard, der 2014 im legendären WM-Halbfinale gegen Deutschland auf dem Rasen des Maracana-Stadions gestanden hatte. Aber auch die rassigen Zweikämpfe zwischen Donezk-Kapitän Darijo Srna und Kiels René Guder auf der Außenbahn hatten es in sich. Der WM-erfahrene Srna spielte über 100 Mal für die kroatische Nationalmannschaft und trägt seit 2003 das Schachtar-Trikot.

Für die Kieler geht es nun am kommenden Sonnabend um 14 Uhr im Walsroder Grünenthal-Stadion mit einem Testspiel gegen den Drittligisten Sportfreunde Lotte weiter. Der Höhepunkt der Vorbereitungsphase steht dann vier Tage später, am Mittwoch, 19. Juli, um 19 Uhr an. Holstein trifft im Neumünsteraner VfR-Stadion auf den Bundesliga-Dino Hamburger SV. Das reizvolle Nordduell findet im Rahmen des sh:z-Fußballsommers statt.

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