Vorbereitung auf Aufstieg : Holstein Kiel beantragt Bundesliga-Lizenz

 Mit 41 Punkten haben die „Störche“ zwei Zähler Vorsprung auf den viertplatzierten Jahn Regensburg.
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Mit 41 Punkten haben die „Störche“ zwei Zähler Vorsprung auf den viertplatzierten Jahn Regensburg.

Die Störche bereiten sich auf einen möglichen Aufstieg vor. Eine Frage bleibt aber noch offen: Was tun, wenn die Bayern kommen?

shz.de von
13. März 2018, 12:29 Uhr

Kiel | Die Zweitliga-Fußballer von Holstein Kiel wollen bis Ende des Monats auch die Lizenz für die Bundesliga bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen. „Ja, wir wollen das Maximum! Ohne aber in irgendeiner Form jetzt den Aufstieg zu fordern“, sagte Wolfgang Schwenke den „Kieler Nachrichten“. Der kaufmännische Geschäftsführer des Tabellendritten erwartet weder für die 1. noch für die 2. Bundesliga Probleme bei einer Lizenzerteilung.

Für den Fall des Aufstiegs brachte Schwenke das Hamburger Volksparkstadion als Ausweichquartier für zuschauerträchtige Partien gegen Bayern München und Borussia Dortmund als Gedankenmodell ins Spiel. Dort sei, im Gegensatz zum Millerntorstadion des FC St. Pauli, „die für die Erste Liga erforderliche Torlinien-Technik schon vorhanden“.

Allerdings betonte der Holstein-Geschäftsführer auch: „Damit beschäftigen wir uns erst, wenn es spruchreif ist.“ Mit 41 Punkten haben die „Störche“ zwei Zähler Vorsprung auf den viertplatzierten Jahn Regensburg. Am Freitag (18.30 Uhr) empfangen die Kieler den 1. FC Heidenheim im Holstein-Stadion.

Bei dem raschen Erfolg der Mannschaft kommt der Ausbau des Stadions nicht hinterher. Es ist derzeit noch nicht einmal zweitligatauglich: Nach dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga muss das Fassungsvermögen des Stadions bis zum Sommer 2018 von derzeit 13.400 auf 15.000 Plätze erhöht werden. Noch dazu müssen Flutlicht, Umkleidekabinen und der Pressebereich ausgebaut werden. So sehen es die Lizenzierungsvorschriften der Deutschen Fußball-Liga (DFL) vor.

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