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3:0 gegen Wehen Wiesbaden : Drei Tore von Steven Lewerenz: Kiel weiter auf Aufstiegskurs

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Die „Störche“ sind schon Dritter und haben den direkten Aufstieg im Blick. Am Sonntag soll gegen Münster ein Sieg her.

Kiel | Dank seiner Abteilung Attacke darf Holstein Kiel von der 2. Fußball Liga mehr als nur träumen. Steven Lewerenz schoss die „Störche“ am Mittwochabend mit drei Toren zum 3:0 (1:0) über den SV Wehen Wiesbaden auf Relegationsrang drei der 3. Fußball-Liga, nachdem vier Tage zuvor Kingsley Schindler doppelt zum 2:0 (1:0) bei Werder Bremen II getroffen hatte. Nach sechs Spielen ohne Niederlage ist das Team von Trainer Markus Anfang, das im fünften Spiel innerhalb von zwei Wochen am Sonntag Preußen Münster empfängt, nur noch einen Punkt vom direkten Aufstiegsrang zwei entfernt.

Matchwinner Lewerenz warnte aber vor verfrühten Höhenflügen. „Platz drei ist ein schöner Nebeneffekt. Schon gegen Münster im Heimspiel am Sonntag geht's weiter“, sagte der Mittelfeldspieler den „Kieler Nachrichten“ nach seinem überragenden Comeback. Anfang hatte den Offensivmann nach dreiwöchiger Verletzungspause sofort wieder in die Startelf befördert und ihn damit richtig angestachelt. „Ich glaube, dieses Vertrauen habe ich ganz gut zurückgezahlt“, sagte Lewerenz, der 2015 von den Kickers Würzburg an die Förde gekommen ist.

Wenige Monate zuvor hatten die Kieler den Aufstieg in der Relegation gegen den TSV München 1860 erst in der Nachspielzeit verfehlt. Sollte Holstein so weiter stürmen, kann man sich den Umweg über die Spiele gegen den Drittletzten der 2. Liga diesmal sogar ersparen. Die grandiose Ausgangsposition ist kein Zufall und das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung.  Wie auch gegen Wehen demonstriert. „Wir hatten nur fünf Minuten, in der wir nach dem Ausgleich etwas geschwommen haben. So wollten wir spielen, so haben wir gespielt“, sagte der 25 Jahre alte Matchwinner.

Für den von 5767 Zuschauern im Holstein-Stadion gefeierten Mittelfeldspieler waren dies bereits die Saisontore acht, neun und zehn. Wehens defensiver Mittelfeldspieler Marc Lorenz sah in der 36. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot. Den numerischen Vorteil nutzten die Hausherren gnadenlos aus. „Mit einem Mann mehr, ist es oft schwerer als man meint, daher ein Kompliment an meine Mannschaft. Das zweite und dritte Tor waren richtig gut rausgespielt, danach haben wir dann die Kontrolle behalten“, lobte Anfang den souveränen Auftritt seiner Elf. 

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erstellt am 06.Apr.2017 | 11:18 Uhr

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