2. Fussball-Bundesliga : Holstein Kiel verliert 1:2 beim FC Erzgebirge Aue

Aues Pascal Testroet (l) im Duell mit Kiels Johannes van den Bergh.

Aues Pascal Testroet (li.) im Duell mit Kiels Johannes van den Bergh.

Die „Störche“ wollten den zweiten Auswärtssieg in der noch jungen Zweitliga-Saison.

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06. Oktober 2018, 14:53 Uhr

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat den zweiten Auswärtssieg der Saison leichtfertig vergeben. Das Team von Trainer Tim Walter unterlag am Samstag beim FC Erzgebirge Aue trotz Führung nach zwei Gegentoren in der Schlussphase noch mit 1:2 (1:0).

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„Wir müssen uns an unsere eigene Nase packen. Wir haben ein ganz, ganz schwaches Spiel gemacht. Wir müssen das 1:0 über die Zeit bringen, aber nicht mal das haben wir geschafft“, haderte Innenverteidiger Hauke Wahl. Alexander Mühling (41. Minute) erzielte vor 7500 Zuschauern im Erzgebirgsstadion das Tor für die Norddeutschen, die die Partie nach der Gelb-Roten Karte gegen Kingsley Schindler (84.) mit zehn Mann beendeten. Emmanuel Iyoha (72.) und Dimitrij Nazarow (90.+1) trafen für die Sachsen.

Die Kieler hatten es ihrem Torhüter Kenneth Kronholm zu verdanken, dass sie nicht frühzeitig in Rückstand gerieten. Nach vier Minuten lenkte der 32-Jährige einen Schuss von Aues Angreifer Sören Bertram mit einer Glanzparade über die Latte. Keine 120 Sekunden später war der Routinier im Zweikampf mit Bertrams Sturmpartner Pascal Testroet der Sieger.

Kronholms Glanztaten weckten offenbar seine Vorderleute. In der Folge waren die Kieler geführt von Regisseur Jae Sung Lee, der trotz einer Bänderdehnung im Knie mitwirken konnte, spielerisch die bessere Vertretung. Kapital schlagen konnten sie aus den optischen Vorteilen zunächst allerdings nicht, weil Aues Abwehr sicher stand und die Kieler Sturmspitzen gut abschirmte.

Lee und Mühling ließen die Gastgeber allerdings schalten und walten. Nach einem doppelten Doppelpass der beiden Kieler Spielgestalter setzte Mühling aus gut 16 Metern entschlossen einen Schuss ab. Der Ball schlug im linken unteren Eck unhaltbar für Erzgebirge-Schlussmann Martin Männel ein. 

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Mit der Führung im Rücken gingen die Holsteiner die zweite Halbzeit gelassener an und überstanden die erste Druckphase ohne größere Probleme. Nach vorn ging allerdings kaum etwas. Das wurde bestraft.

Der eben erst eingewechselte Iyoha schoss aus spitzem Winkel fast von der Grundlinie zum Ausgleich ein. Wahl und Keeper Kronholm machten dabei alles andere als eine glückliche Figur.

Der eingewechselte Schindler wenig später ebenfalls nicht. Erst sah der offensive Mittelfeldspieler nach einem Foul Gelb und keine zwei Minuten danach wegen Handspiels Gelb-Rot. Damit nicht genug. In der Nachspielzeit nahm mit Nazarow ein ebenfalls kurz zuvor eingewechselter Angreifer den Kielern auch noch den einen verbliebenen Punkt ab.

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