Holstein Kiel in der 2. Bundesliga : Herbstmeister! Herbstmeister! Herbstmeister!

Dominick Drexler und seine Kollegen haben eine starke erste Saisonhälfte hingelegt.

Dominick Drexler und seine Kollegen haben eine starke erste Saisonhälfte hingelegt.

Weil Fortuna Düsseldorf im Spitzenspiel gegen Nürnberg verloren hat, beenden die „Störche“ die Hinrunde auf dem ersten Platz.

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12. Dezember 2017, 06:49 Uhr

Kiel/Düsseldorf | Holstein Kiel hat die inoffizielle Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga gewonnen. Dank der Niederlage von Fortuna Düsseldorf beenden die „Störche“ die Hinrunde mit 33 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Düsseldorf hingegen verpasst den symbolischen Titel und steckt nach sieben sieglosen Pflichtspielen in einer Krise. Die Rheinländer unterlagen am Montag dem neuen Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg 0:2 (0:0) und fielen mit 31 Punkten hinter die Franken (32) und Halbzeitmeister Holstein Kiel auf Rang drei zurück. Damit stehen die Düsseldorfer erstmals seit fast drei Monaten nicht mehr auf einem direkten Aufstiegsplatz.

Nach dem 0:0 im Nordderby bei Eintracht Braunschweig stand für die Kieler hingegen bereits fest, dass sie auf einem Aufstiegsplatz in die Rückrunde starten. Trainer Markus Anfang konstatierte eine „tolle Hinrunde. Das war mehr als gut.“

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Vor 22.248 Zuschauern in der Esprit-Arena in Düsseldorf erzielten Tobias Werner (67.) und Georg Margreitter (77.) die Treffer für Nürnberg. Düsseldorfs Emir Kujovic verschoss kurz vor Schluss noch einen umstrittenen Foulelfmeter (89.). „Wir haben die zweite Halbzeit souverän gespielt, da haben wir alles richtig gemacht. Die Mannschaft hat viel investiert und wir haben verdient gewonnen“, sagte Nürnbergs Trainer Michael Köllner bei Sky.

Der Düsseldorfer Coach Friedhelm Funkel sagte: „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, danach hat es Nürnberg aber besser gemacht. Sie haben zwei Tore gemacht, wir haben keins gemacht. Das war der Grund für die Niederlage.“

In dem mit Spannung erwarteten Topspiel konnte Funkel, der am Sonntag 64 Jahre alt wurde, wieder auf den zuletzt drei Spiele gesperrten Florian Neuhaus zurückgreifen, musste aber kurzfristig auf den erkrankten Julian Schauerte verzichten. Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Initiative, waren aggressiver in den Zweikämpfen, taten ich gegen die kompakte Nürnberger Deckung aber schwer. Die beste Chance vergab Benito Raman nach Doppelpass mit Rouwen Hennings (27.). Zuvor scheiterten Niko Gießelmann und Lukas Schmitz aus aussichtsreicher Position.

Die mit der Siegerelf von Sandhausen angetreten Gäste agierten aus der sicheren Abwehr, konnten aber ihre sonst so gefährlichen Konter selten ansetzen. Die erste nennenswerte Tormöglichkeit hatten Werner und direkt danach Edgar Salli in der zweiten Halbzeit. Hanno Behrens traf in der 65. Minute nur den Außenpfosten. Die Nürnberger kamen besser ins Spiel und erzielen dann durch Werner die Führung. Zehn Minuten später erhöhte Margreitter per Kopf.

Die Düsseldorfer, die seit 18 Jahren kein Heimspiel gegen die Franken gewinnen konnten, hatten wie schon im vergangenen Heimspiel beim 1:3 gegen Dynamo Dresden nicht mehr viel zuzulegen und mussten die zweite Heimniederlage hinnehmen.

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