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Tickets, neuer Spielort in Neumünster : Holstein Kiel gegen HSV: Nach Spielverlegung - So geht es weiter

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Fragen und Antworten rund um den neuen Spielort, die Ticketrückgabe und Fahrtkosten.

Rendsburg | Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat in Abstimmung mit der Landesinformationsstelle Sport (LIS) ihre Genehmigung zur Austragung des Freundschaftsspiels zwischen dem Zweitligisten Holstein Kiel und Bundesligist Hamburger SV im Rendsburger Stadion Nobiskrug verweigert. Begründung: Es bestehen erhebliche Sicherheitsbedenken, weil keine professionelle räumliche Abtrennung der Fans beider Vereine in Form von Gittern gegeben ist.

Somit muss das für den 19. Juli geplante Testspiel in ein anderes Stadion verlegt werden. Rund 4000 Karten sind verkauft, sie behalten ihre Gültigkeit für den neuen Spielort in Neumünster.

Fragen und Antworten zum weiteren Vorgehen:

Wo findet das Spiel jetzt statt?

Das Testspiel zwischen Zweitligaaufsteiger Holstein Kiel und dem Bundesligisten Hamburger SV wird am Mittwoch, 19. Juli (19 Uhr), im Stadion des VfR Neumünster ausgetragen.

Behalten bereits gekaufte Karten ihre Gültigkeit?

Alle Tickets, welche bereits für die Begegnung in Rendsburg erworben wurden, behalten ihre Gültigkeit. Die Kategorien der Nord- und Südtribüne werden in Neumünster auf eine gemeinsame Tribüne zusammengelegt, welche Platz für 1000 Leute haben wird.

Kann ich meine Tickets zurückgeben?

Ja. Die Rückgabe von Eintrittskarten ist ab Dienstag, 4. Juli, 11 Uhr in den sh:z Ticketcentern möglich, oder dort, wo die Karte gekauft wurden. Dafür ist die Vorlage des Original-Tickets zwingend notwendig.

Wo kann man Karten kaufen?

Für das Spiel in Neumünster sind in den sh:z Ticketcentern, an vielen bekannten Vorverkaufsstellen und online unter shz.de/hsv weiterhin Tickets verfügbar. Der Verkauf startet ab sofort.

Kommt der Veranstalter für Fahrtkosten auf?

Je nach künftigem Austragungsort wird für einige eine längere, für andere wiederum eine kürzere Anfahrt notwendig werden. Diese Unannehmlichkeiten bitten wir bereits jetzt zu entschuldigen. Ziel des sh:z Fußballsommers ist es, Fußball „zum Anfassen“ dahin zu holen, wo sonst kein erstklassiger Fußball gespielt wird.

Fahrt- und Reisekosten wären sowohl in Rendsburg nicht übernommen worden und können auch am noch nicht feststehenden alternativen Austragungsort nicht übernommen werden.

Hätte man das nicht früher wissen können?

In der Vorbereitung eines großen Fußballspiels beziehen wir die örtlichen Behörden wie Ordnungsamt, Polizei, Bauordnung, Bürgermeister etc. frühzeitig in die Planungen ein. Das war in diesem Falle nicht anders. Uns wurde unter Einhaltung von umsetzbaren Auflagen die volle Unterstützung signalisiert.

Erst mit der obligatorischen Spielanmeldung beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband in der vergangenen Woche schaltete sich die übergeordnete Polizeidirektion nach Rücksprache mit dem Landesinformationsdienst Sport (LIS) ein. Wesentlicher Punkt ist die geforderte Fan-Trennung, welche am Nobiskrug in Rendsburg auch unter Einsatz von temporären Einrichtungen nicht gewährleistet werden kann.

 
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erstellt am 29.Jun.2017 | 13:25 Uhr

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