Hoffnung ruht auf Meuselwitz

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07. Mai 2012, 09:07 Uhr

Die Mimimalchance lebt noch. Zwei Wochen vor dem Saisonende dürfen die Kieler noch auf die 3. Liga hoffen. "Es war unser Ziel, noch einmal ein schönes Heimspiel zu haben, in dem noch etwas passieren kann", erklärte Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit. "Und dann müssen wir sehen, was dabei herauskommt." Am Sonntag kam nichts Überraschendes heraus. Spitzenreiter Halle gewann mühelos gegen eine St.-Pauli-Elf ohne Profi-Verstärkung. Holstein siegte letztlich auch souverän. Und die Leipziger mühten sich zu einem Dreier in Halberstadt.

"Fußball ist manchmal verrückt. Das haben wir alle schon erlebt", sagte Rafael Kazior mit Blick auf die letzten beiden Spieltage. "Deswegen werden wir alles dafür tun, um unser Spiel zu gewinnen und da zu sein, falls doch noch etwas passiert."

Ein paar gedrückte Daumen und vielleicht auch die eine oder andere Motivationsprämie wird aus Kiel in Richtung des ZFC Meuselwitz gehen. Holen die Thüringer einen Zähler gegen Halle, könnte der letzte Spieltag noch Dramatik pur bereithalten. Dann wäre es möglich, dass Leipzig den HFC mit einem Sieg im "Endspiel" noch überholt. Und Holstein könnte noch zum "lachenden Dritten" werden und von einem Unentschieden oder einem Leipziger Sieg profitieren. Bedingung: Zwei eigene Siege. "Dafür werden wir alles tun", sagte Marc Heider. "Alles andere liegt nicht in unserer Hand."

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