Hinrunde mit 1:3-Niederlage beendet

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21. November 2011, 09:05 Uhr

FFC Oldesloe II: Jürgensen (73. Oldörp) - Rockschies, Teegen, Krömer, Bühl, Sell, Begunk, Klose (68. Herrmann), Krohe, Lübke.

Tore: 0:1 Seeger (50.), 1:1 Sell (77.), 1:2 Seeger (83.), 1:3 Kunze (85.).

Der 2:0-Auswärtssieg bei SF Wüsting-Altmoorhausen am vorangegangenen Spieltag war doch nicht der Befreiungsschlag sondern nur ein Strohfeuer im Abstiegskampf. Denn gegen das bisherige Tabellenschlusslicht VfL Oythe musste sich die zweite Mannschaft des FFC Oldesloe am gestrigen Sonntag vor heimischer Kulisse mit 1:3 (0:0) geschlagen geben und bleibt mit mageren acht Punkten aus elf Spielen weiter in akuter Abstiegsgefahr in der Frauenfußball-Regionalliga Nord.

"Wir müssen irgendwie sehen, dass wir die noch beiden ausstehenden Spiele in diesem Jahr sauber über die Bühne kriegen und dann nach der Winterpause mit der Rückkehr von einigen Langzeitverletzten und frischem Elan wieder angreifen", meinte FFC-Co-Trainer Rainer Jahns nach der Pleite, die unter dem Strich verdient war. "Was wir heute abgeliefert haben, war im Abstiegskampf eigentlich zu wenig", wusste Jahns, der davon sprach, dass der VfL deutlich engagierter zur Sache ging und den Sieg scheinbar mehr wollte als seine Mannschaft.

Die Gastgeberinnen wirkten zögerlich in ihren Aktionen, so dass Oythe das Geschehen bestimmte und sich gute Chancen erspielte. Drei Möglichkeiten der Gäste konnte Oldesloes Torhüterin Marie Jürgensen allerdings zunächst entschärfen, ehe sie in der 50. Minute beim 0:1 von Seeger machtlos war. Hoffnung keimte bei den Gastgeberinnen auf, als Svea Sell in der 77. Minute das 1:1 gelang. Doch nur kurze Zeit später die aus Jahns Sicht spielentscheidende Szene: Beim Versuch das Leder aus der Gefahrenzone zu schlagen, wurde FFC-Keeperin Jürgensen so unglücklich von einer Gegnerin getroffen, dass sie mit einer dicken Wunde am Schienbein ausgewechselt werden musste. Mit Lea Lübke trat fortan eine Feldspielerin zwischen die Pfosten. "Lea hat ihre Sache ordentlich gemacht, konnte die beiden Gegentreffer in der Schlussphase allerdings nicht verhindern", meinte Jahns. "Ohne Maries Verletzung wäre das Spiel sicherlich unentschieden ausgegangen", mutmaßte der Coach, ohne jedoch zu verschweigen, dass auch ein Punkt im Kampf um den Klassenerhalt seiner Elf kaum weiter geholfen hätte.

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