Hinrichs in die Wik

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18. März 2013, 08:05 Uhr

Der Wiker SV ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Mario Schülke fündig geworden. Mit Beginn der kommenden Saison nimmt Andreas Hinrichs Platz auf der Trainerbank am Wiker Auberg. Schülke, der nach acht Jahren beim Kieler Verbandsligisten im Sommer eine neue Herausforderung sucht, war an der Suche seines eigenen Nachfolgers nicht gänzlich unbeteiligt: "Mario und ich kennen uns schon lange. Er hat mich angesprochen und den Kontakt zum ersten Vorsitzenden, Jürgen Struthoff, hergestellt. Nach einem Gespräch war die Sache dann klar", berichtet Hinrichs von der Kontaktaufnahme mit seinem neuen Verein. Schülke war einst als Spieler beim SV Fortuna Stampe in der Bezirksoberliga aktiv, wo Hinrichs Trainerlaufbahn vor elf Jahren begann. Von Stampe aus zog es Hinrichs für ein Jahr in seine Heimat, zum Gettorfer SC, wo er noch einmal als Spieler die Schuhe schnürte. Es folgte ein kurzes Intermezzo als Trainer beim TuS Gaarden, ehe er für knapp vier Jahre beim SC Fortuna Wellsee in der sportlichen Verantwortung stand. Zuletzt arbeitete der 43-Jährige als Trainer für den FC Kilia Kiel, wo seine Amtszeit im August letzten Jahres endete. Nun freut sich der ehemalige Lehramts-Student für Sport und Deutsch, der im Sommer ein Studium in sozialer Arbeit beenden will, auf die neue sportliche Herausforderung und hofft auf den Verbleib des Wiker SV in der Verbandsliga Nord-Ost: "Nicht nur aus Eigennutz hoffe ich, dass die Mannschaft die Klasse hält - auch für den gesamten Verein und insbesondere für Mario. Sich nach acht Jahren mit einem Abstieg verabschieden zu müssen, wird ihm hoffentlich erspart bleiben."

Während die Trainerfrage nun beantwortet ist, sind weitere Personalien, etwa die Besetzung des Co-Trainer-Postens oder auch Veränderungen im Kader, noch offen. "Das wird sich in den kommenden Wochen klären", sagt Hinrichs, der bei der Kaderzusammenstellung auch einen Blick auf die eigene zweite Mannschaft werfen will und sich zudem über den Unterbau einer gesunden A-Jugend-Mannschaft freut: "Das ist im Kieler Raum ja nicht unbedingt selbstverständlich." Seine Aufgabe als Trainer vergleicht Hinrichs mit der eines Lehrers: "Ich will den Rahmen dafür bieten, dass sich jeder einzelne Spieler verbessern kann. Wie die Spieler dieses Angebot annehmen, müssen sie dann selbst entscheiden."

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