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Halbfinal-Kracher: Lübeck fordert Kiel heraus

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

VfB und Holstein wollen ins Endspiel des Fußball-Landespokals einziehen / Live-Übertragung auf shz.de

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2017 | 12:13 Uhr

Es ist der vorletzte Schritt auf dem Weg in den DFB-Pokal – und sowohl Regionalligist VfB Lübeck als auch Drittligist Holstein Kiel wollen diesen Weg bis zum Ende gehen. Heute um 18 Uhr treffen die beiden Fußball-Rivalen im Halbfinale des SHFV-Pokals an der Lübecker Lohmühle aufeinander. Die Partie wird in voller Länge im Livestream auf shz.de/live gezeigt. Die Übertragung beginnt bereits um 17.45 Uhr.

Gesucht wird heute nicht nur der Sieger des 124. Landesderbys, sondern auch der Finalgegner, der dann voraussichtlich am 25. Mai vor heimischer Kulisse auf Noch-Regionalligist SV Eichede trifft und dann den Einzug in die lukrative erste Hauptrunde des DFB-Pokals perfekt machen möchte. Neben einem Heimspiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten wartet dann nämlich auch eine Einnahme von rund 120  000 Euro aus TV-Geldern auf einen der Nordclubs. Die Kieler können den Weg in den DFB-Pokal auch noch auf einem weiteren Weg erreichen. Bleiben die Kieler in der 3. Liga auf einem der ersten vier Plätze, dann sind sie automatisch im Lostopf. In Eichede wird man von daher heute wohl eher den „Störchen“ die Daumen drücken. Heißt der SVE-Gegner im Finale nämlich Holstein, könnten die Stormarner unter Umständen auch als unterlegener Finalist erstmals in den DFB-Pokal einziehen.

Lübeck gegen Kiel, es knistert. Und es ist gefühlt so etwas wie das vorweggenommene Endspiel, das zum zweiten Mal in Folge bereits im Halbfinale stattfindet. Im Vorjahr siegte der VfB mit 1:0. Die Kieler allerdings befinden sich derzeit auf einem Höhenflug. In der 3. Liga haben sie nach neun Spielen ohne Niederlage beste Karten im Kampf um den Aufstieg in die Zweitklassigkeit. Erst das Spitzenspiel gegen Chemnitz (2:0), am kommenden Sonnabend das Topspiel in Regensburg – dazwischen gilt der volle Fokus dem Cup-Wettbewerb. Sportchef Ralf Becker stellt klar: „Der Pokal ist für uns sehr wichtig. Wir wollen ins Finale. Und wir wissen auch, dass ein Spiel in Lübeck für unsere Fans eine besondere Bedeutung hat.“ Auch dass womöglich einige „Störche“ zum Einsatz kommen, die zuletzt nicht in der allerersten Reihe flogen – zum Beispiel Tim Siedschlag oder Mathias Fetsch –, ist nicht als Geringschätzung des Gegners zu verstehen. „Wir haben einen breiten Kader. Wir werden alle Spieler noch brauchen. Einige von denen können sich in Lübeck auch zeigen“, sagt Trainer Markus Anfang.

Sein Gegenüber, der Österreicher Rolf Landerl, hat vor allem in der Defensive noch ein, zwei Fragezeichen, hofft aber auf die Rückkehr der zuletzt verletzten Innenverteidiger Moritz Marheineke und Dennis Wehrendt.

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