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Neues vom HSV : Gisdol-Team im Trainingslager: „Schippe“ ist wieder drauf

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Aus der Onlineredaktion

Der HSV fühlt sich im verlegten Trainingslager besser. In dieser Woche wird es weitere Entscheidungen geben.

shz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 14:38 Uhr

Längenfeld | Bei waschechtem Hamburger Schietwetter fühlt sich der HSV im Trainingslager Längenfeld/Tirol ganz zu Haus. Ihr Quartier im Aqua Dome beziehen die Spieler, um sich für die am 19. August mit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg beginnende Spielzeit fit zu machen. Das zunächst in Leogang im Pinzgau geplante Trainingslager hatten die Hanseaten wegen des schlechten Zustands der dortigen Rasenplätze kurzfristig in das rund 200 Kilometer entfernte Ötztal verlegt.

Im Lazarett gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Stürmer Sven „Schippe“ Schipplock ist in das Mannschaftstraining zurückgekehrt. Wie der norddeutsche Fußball-Bundesligist am Montag aus seinem Trainingslager in Längenfeld/Tirol mitteilte, konnte der Angreifer nach der morgendlichen Laufeinheit im Ötztal bei Dauerregen auch wieder mit dem Team arbeiten. Der 28-Jährige hatte zuletzt wegen muskulärer Probleme im Gesäßbereich lediglich individuelle Einheiten absolviert.

Luca Waldschmidt hingegen hat sich verletzt. Der Profi zog sich nach HSV-Angaben eine Teilruptur des Innenbandes im Sprunggelenk zu. Der 20 Jahre alte Angreifer muss vorerst pausieren und soll erst nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Österreich wieder trainieren.

Linksverteidiger Douglas Santos und der defensive Mittelfeldakteur Albin Ekdal hielten sich hingegen zu Wochenbeginn noch zurück. Der Brasilianer Santos klagt weiter über eine Reizung am Knieansatz, der verletzungsanfällige Schwede Ekdal wurde aus belastungstechnischen Gründen geschont. Beide Profis sollten aber am Montagnachmittag an den Übungen im Kraftraum teilnehmen. Diese Trainingseinheit sei nicht öffentlich, teilte der HSV dazu am Montag via Twitter mit.

 

Zwischen den Trainingseinheiten fand Andre Hahn, das neue sportliche Aushängeschild, Zeit, sich einem Interview zu stellen.

Während des Aufenthalts in Österreich will Sportchef Jens Todt auch noch weitere Personalien klären. Gesucht werden ein Innen- und ein linker Außenverteidiger. Zudem will Todt den im Sommer 2018 endenden Vertrag mit Offensiv-Akteur Nicolai Müller verlängern. Um den Kader zu verkleinern, sollen aber auch noch Spieler abgegeben werden. Bei entsprechenden Angeboten können allen voran Großverdiener wie Lewis Holtby und Pierre-Michel Lasogga den HSV noch verlassen. Todt ist derzeit vor allem auf sein Handy angewiesen. „Man muss von ganz früh bis spät erreichbar sein“, berichtete der HSV-Sportdirektor.

Und einen Abschied gibt es auch: Nabil Bahoui verlässt Hamburg und wechselt in die Schweiz zu Grasshoppers Zürich. Der 26 Jahre alte Nationalspieler aus Schweden unterschrieb am Samstag einen Dreijahresvertrag in Zürich. Der Mittelfeldspieler war im Januar 2016 von Al-Ahli aus Saudi-Arabien in die Hansestadt gewechselt, konnte sich aber beim HSV nicht durchsetzen.

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