Vier Spieler fehlen : Schweden will Deutschland den WM-K.o. verpassen

Selbstbewusst: Schweden-Coach Janne Andersson (r) und Kapitän Andreas Granqvist.
Selbstbewusst: Schweden-Coach Janne Andersson (r) und Kapitän Andreas Granqvist.

Die schwedische Nationalmannschaft fiebert dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Weltmeister Deutschland mit großer Vorfreude entgegen.

shz.de von
22. Juni 2018, 14:49 Uhr

«Das ist so ein Spiel, auf das du dich dein ganzes Leben, deine ganze Karriere lang vorbereitest», sagte Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson einen Tag vor der Partie am Samstag (20.00 Uhr) in Sotschi. «Es ist eine große Chance, bei einem solchen Turnier ein solches Spiel bestreiten zu dürfen.»

Kapitän Andreas Granqvist reizt vor allem die Aussicht, dem Titelverteidiger mit einem Sieg praktisch schon den Turnier-K.o. verpassen zu können: «Deutschland war der große Favorit vor dem Turnier und wenn wir sie jetzt schlagen, können sie es gar nicht mehr in die K.o.-Runde schaffen. Das war unvorstellbar vor dem Turnier.»

Anders als die DFB-Auswahl hatten die Schweden ihr erstes Gruppenspiel mit 1:0 gegen Südkorea gewonnen. Die 0:1-Niederlage der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw gegen Mexiko habe er wie zahlreiche weitere Spiele Deutschlands analysiert, sagte Andersson. «Sicher werden sie mehr Ballbesitz haben und das erwarten wir auch», meinte der 55-Jährige. «Unsere Abwehr wird entscheidend sein.»

Im Abschlusstraining müssen die Schweden auf vier Spieler verzichten. Stürmer Isaac Kiese Thelin hatte bereits das Training am Donnerstag wegen Schmerzen im Knöchel abgebrochen. Filip Helander, Pontus Jansson und Marcus Rohdén seien wegen Magenschmerzen noch gar nicht mit nach Sotschi geflogen. «Wir glauben noch daran, dass sie nachkommen werden», sagte Andersson.

Jansson war beim 1:0 der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Südkorea kurzfristig für den fieberkranken Victor Lindelöf von Manchester United in die Startelf gekommen. Lindelöf könnte nun wieder in die Innenverteidigung rücken.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert