Große Worte : Pressestimmen zum WM-Spiel Deutschland gegen Mexiko

Die Mexikaner Carlos Salcedo (r) und Marco Fabian feiern den Sieg gegen das DFB-Team. /Bildbyran via ZUMA Press
Die Mexikaner Carlos Salcedo (r) und Marco Fabian feiern den Sieg gegen das DFB-Team. /Bildbyran via ZUMA Press

Das sagt die internationale Presse zum Überraschungssieg der Mexikaner gegen Weltmeister Deutschland:

shz.de von
18. Juni 2018, 10:26 Uhr

MEXIKO:

«El Universal»: «Tor des Lebens, Tor des Sieges, Tor der Weltmeisterschaft. Unglaublicher Sieg und Epos. Der 17. Juni 2018 wird in die Geschichte des mexikanischen Fußballs eingehen, und man wird schwer vergessen, was im Luschniki-Stadion passiert ist.»

«Milenio»: «Historischer Triumph der Tri gegen Deutschland in Russland 2018. Mexiko hat bei der WM den amtierenden Weltmeister Deutschland 1:0 besiegt, mit einem dynamischen und steilen Fußball in der ersten Halbzeit und einem sehr intelligenten in der zweiten.»

«Record»: «Mexiko gibt einen Glockenschlag in Russland 2018 mit einem historischen Sieg gegen Deutschland. Mexiko war besser, weil es das wollte, weil man mit Willen und Herz alles kann, egal was.»

«Excelsior»: «40 000 Landsleute bekamen eine Gänsehaut, als die ersten Worte (der Nationalhymne) ertönten, «Mexikaner zum Ruf des Krieges». Diese erste Strophe war viel mehr als eine Hymne, es war die Warnung vor dem, was kommen wird».

RUSSLAND:

«Rossijskaja Gaseta»: «Luschniki: für die Russen gut, für die Deutschen der Tod. Schon zum zweiten Mal gab es eine Sensation im wichtigsten WM-Stadion. Der amtierende Weltmeister Deutschland hat gegen Mexiko verloren. Wahnsinn.»

«Sport-Express»: «Fehlstart der Champions. Die ersten WM-Spiele gestalten sich schwierig für die Favoriten. Die größte Sensation der WM hat die mexikanische Nationalmannschaft gebracht. Sie besiegte den amtierenden Weltmeister und Confed-Cup-Gewinner. Viele Experten zweifeln schon, ob Deutschland die Vorrunde übersteht.»

«Sowjetski Sport»: «Das deutsche Auto ist kaputt. Mexiko hat einen historischen Sieg über Deutschland errungen.»

«Kommersant»: «Deutschland präsentierte sich sehr schwerfällig und hat überraschend viele Fehler gemacht: sowohl in der Technik als auch in der Taktik. Und ja, auch die alte Garde wie Sami Khedira, Thomas Müller und Mesut Özil agierte allzu akademisch und führte die Mannschaft nicht zum Sieg - sondern in die andere Richtung.»

ITALIEN:

«Corriere dello Sport»: «Deutschland beim Auftakt k.o.. Mexiko, was für ein Sieg!»

«Tuttosport»: «Mexiko-Show in Moskau. Der amtierende Weltmeister auf die Matte gelegt vom Gift mit der Rechten Chucky Lozanos, der Mörderpuppe des PSV. Die Tricolor präsentiert sich in Russland, indem sie die Hierarchien umstürzt.»

«La Repubblica»: «Miserabler Auftakt der Deutschen. Die Nordamerikaner, Autoren einer großen Darbietung, verdienen den Erfolg.»

SPANIEN:

«Marca»: «Mexiko überrascht den Weltmeister. Achtelfinale ohne Deutschland?»

«As»: «Tränen, die über die Wangen von tausenden Fans im Luschniki-Stadion rollten. Unkontrollierbare Ströme von Bier. Umarmungen unter Unbekannten. Schreie. Explosion. Bilder, die nicht ausreichen, die Größe der Heldentat zu beschreiben.»

«El País»: «Mexiko macht sich einen Riesenspaß und besiegt Deutschland. Die Mannschaft Osorios haut den Weltmeister um, nach einem mitreißenden Duell mit einer ausgezeichneten ersten Halbzeit und einem verzweifelten Widerstand in der zweiten.»

FRANKREICH:

«L'Équipe»: «Sorgen für die Großen. Auf einen Schlag hat Deutschland völlig die Orientierung verloren. Das ist eine monumentale Ohrfeige, die sicher bis Wladiwostok zu hören war.»

«Le Parisien»: «Das ist die erste große Überraschung des Wettbewerbs. Wie andere Titelinhaber in der Vergangenheit - Frankreich 2002 oder Spanien 2014 -, stürzt der amtierende Weltmeister Deutschland gleich zu Beginn vom Podest. Ohne dass es möglich wäre, dafür Entschuldigungen oder außergewöhnliche Umstände vorzubringen.»

ÖSTERREICH:

«Kronen Zeitung»: «Riesen-Überraschung! Deutschland hat bei der Weltmeisterschaft in Russland die Titelverteidigung mit einer Pleite begonnen.»

«Kurier»: «Start verpatzt: Deutschland blamiert sich gegen Mexiko.»

GROSSBRITANNIEN:

«The Sun»: «Von den Titelverteidigern wurde erwartet, dass sie ihre mittelamerikanischen Gegner im Luschniki-Stadion niederwalzen würden. Aber Mexiko verblüffte die Zuschauer, indem sie einen 1:0-Sieg einfuhren.»

«Daily Mail»: «Deutschland erlitt eine Schock-0:1-Niederlage bei ihrem WM-Auftakt. Aber Löw besteht darauf, dass es keinen Grund zur Panik gibt, obwohl drei der vergangenen vier Titelträger in der Gruppenphase rausgeworfen wurden».

«Daily Mirror»: «Deutschland fassungslos in ihrem WM-Auftaktspiel. Hirving Lozanos Schlag in der ersten Halbzeit reichte aus, den Mexikanern alle drei Punkte zu sichern, die nun eine große Chance aufs Weiterkommen haben.»

«Guardian»: «Mit vier Offensivspielern in der Startelf hatte Deutschland von Anfang an riesige offene Räume hinter dem Mittelfeld offen gelassen. Da hinein drängte Mexikos Drei-Mann-Angriff wie ein Schwarm Piranhas in grünen Trikots.»

«Telegraph»: «Eine der großen Errungenschaften von Juan Carlos Osorio, Mexikos kolumbianischem Trainer, der an der Liverpooler Moores Universität seinen Abschluss gemacht hat, ist dass er die Weltmeister hat aussehen lassen wie England an einem schlechten Tag.»

POLEN:

«Gazeta Wyborcza»: «Deutschland weggepustet»

«WP Sportowe Fakty»: «Es kommen magere Jahre. Für Deutschland wird es keine Gnade geben.»

TSCHECHIEN:

«Pravo»: «Mexiko treibt den Titelverteidiger überraschend vor sich her. Die russische Mission des Weltmeisters hat am Sonntag für die deutschen Titelverteidiger mit einem Schock begonnen. Gleich bei ihrem ersten Auftritt wurden sie zur Beute Mexikos, das die Deutschen im Moskauer Luschniki-Stadion in der ersten Hälfte regelrecht vor sich hertrieb und mit einem Treffer von Lozano besiegte.»

«iSport.cz»: «Die Probleme in der Vorbereitung waren kein Ausrutscher. Die Deutschen haben gegen Mexiko schrecklich enttäuscht.»

«MF Dnes»: «Deutschland streift nur den Pfosten und den Querbalken. Man hat davon gesprochen, dass die Deutschen nicht in Form sind. Es hieß, dass das aktuelle Team des Titelverteidigers nicht mehr die gleiche Kraft und Motivation habe. Der erste Einsatz bei der Weltmeisterschaft hat die Zweifel noch verstärkt.»

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