Nigerias Kapitän : Obi Mikel über Entführung seines Vaters: «Unsicherheit»

John Obi Mikel hatte vor dem WM-Gruppenspiel gegen Argentinien von der Entführung seines Vaters in Nigeria erfahren.  /AP
John Obi Mikel hatte vor dem WM-Gruppenspiel gegen Argentinien von der Entführung seines Vaters in Nigeria erfahren.  /AP

Nach der jüngsten Entführung seines Vaters wünscht sich der nigerianische Fußball-Nationalspieler John Obi Mikel eine Verbesserung der Sicherheitslage in seiner Heimat.

shz.de von
04. Juli 2018, 07:45 Uhr

«Heute dreht es sich um meinen Vater, aber morgen könnte es jemand anderes sein, und das macht es unheimlich», zitierte die BBC Obi Mikel. «Wir erleben eine Flut an schrecklichen Angriffen in einigen Teilen des Landes, die bereits Unsicherheit unter den Bürgern gesät hat.» Unabhängig von der sozialen Schicht in dem Land verdiene es jeder, «sich sicher und behütet zu fühlen, da das Leben riskanter denn je wird».

John Obi Mikels Vater war während der Fußball-Weltmeisterschaft im südöstlichen Bundesstaat Enugu entführt worden. Pa Michael Obi war nach seiner Befreiung unverletzt geblieben, allerdings war er bereits 2011 entführt worden. In Nigeria sind Entführungen wohlhabender Menschen oder ihrer Familien keine Seltenheit. Die Opfer werden in der Regel freigelassen, sobald ein Lösegeld gezahlt wurde.

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