Präsidentenwahl : Mexikaner bei der WM dürfen nicht an Wahl teilnehmen

Mexikos Fußballer in Russland haben für die Präsidentenwahl in ihrer Heimat keine Sondererlaubnis bekommen.
Mexikos Fußballer in Russland haben für die Präsidentenwahl in ihrer Heimat keine Sondererlaubnis bekommen.

Die mexikanische Fußball-Nationalmannschaft und ihr Betreuerstab können am 1. Juli nicht an der Präsidentenwahl in ihrem Heimatland teilnehmen.

shz.de von
30. Juni 2018, 16:41 Uhr

Der Fußballverband des lateinamerikanischen Landes habe eine Sondererlaubnis bei der zuständigen Wahlbehörde beantragt, diese sei aber abgelehnt worden, berichteten mexikanische Medien. Mexikaner im Ausland könnten nur an der Wahl teilnehmen, wenn sie dort auch wohnten, wurde erklärt. Die mexikanische Delegation befindet sich noch in Russland, El Tri tritt dort am 2. Juli im Achtelfinale gegen Brasilien an.

Auch die rund 10.000 mexikanischen Fans, die sich nach Medienangaben derzeit in Russland aufhalten, können ihre Stimmen nicht abgeben. Die Sportler der Selección hatten sich bisher mit politischen Äußerungen zurückgehalten. Er hoffe, es gewinne der Beste für Mexiko, der das Beste für das Land möchte, sagte Verteidiger Héctor Moreno der Zeitung «Milenio». Mexiko wählt nicht nur einen neuen Präsidenten, es müssen auch mehr als 3400 weitere politische Posten besetzt werden.

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