Fußball-Ikone : Maradona kritisiert und leidet mit Kolumbien

Diego Maradona hat sich nun die Kolumbianer vorgenommen. /AP
Diego Maradona hat sich nun die Kolumbianer vorgenommen. /AP

Diego Maradona hat sich nach der heftigen Kritik an der Leistung seines Heimatlandes Argentinien und dessen Trainer Jorge Sampaoli als nächstes Kolumbien vorgenommen.

shz.de von
20. Juni 2018, 12:13 Uhr

Die 57 Jahre Fußball-Ikone machte nach der Niederlage von Kolumbien gegen Japan «unverzeihliche Fehler» der Cafeteros aus. Das Handspiel, für das Mittelfeldspieler Carlos Sánchez in der dritten Minute die Rote Karte bekommen hatte, sei ein unangebrachter Fehler für eine Mannschaft von Kolumbiens Niveau gewesen, sagte Maradona in seiner Sendung von Telesur aus Venezuela.

Die Japaner verwandelten den Elfmeter zur 1:0-Führung und gewannen die Partie bei der WM in Russland mit 2:1. Bei aller Kritik, litt Maradona aber auch mit den Kolumbianern. «So viel, wie es eine Mannschaft kostet, zur WM zu kommen - ein Tor in so einem Spielzug zu verschenken, tut mir richtig weh», sagte der Weltmeister von 1986 in der Sendung «De la mano con el Diez». In einer vorangegangenen Folge hatte er nach dem 1:1 von Argentinien gegen Island Sampaoli nahegelegt, nicht nach Argentinien zurückzukehren, wenn die Mannschaft um Lionel Messi so weiterspiele.

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