Gerüchte über Klinsmann : Japans Nationaltrainer Nishino hört auf

Trainer Akira Nishino schied mit den Japanern unglücklich gegen Belgien aus. /AP
Trainer Akira Nishino schied mit den Japanern unglücklich gegen Belgien aus. /AP

Japans Fußball-Verband will den Vertrag von Trainer Akira Nishino nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Russland nicht verlängern.

shz.de von
05. Juli 2018, 08:53 Uhr

«Wir werden Nishino nicht überreden, weiterzumachen, nachdem seine Zeit als Nationaltrainer endet», sagte Verbandschef Kozo Tashima nach der Rückkehr des Teams nach Japan. Als Nachfolger für Nishino ist Medienberichten zufolge auch der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann im Gespräch, mit ihm soll der Verband demzufolge bereits Verhandlungen aufgenommen haben.

Der Verband wollte die Gerüchte um Klinsmann und mögliche weitere Trainerkandidaten nicht kommentieren. «Es ist noch nichts entschieden», sagte Tashima auf die Frage, wer der nächste Nationaltrainer des Landes werde. Der vorherige Sportdirektor Nishino hatte das Amt im April nach der plötzlichen Trennung von Vahid Halilhodzic übernommen. Er hatte die Blauen Samurai zum dritten Mal in die K.o.-Runde einer WM geführt, dort schied die Mannschaft beim 2:3 gegen Belgien durch ein Gegentor in der Nachspielzeit aus.

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