Deutschland - Mexiko 0:1 : Die DFB-Spieler in der Einzelkritik

Thomas Müller konnte keine Akzente im deutschen Spiel setzen.
Thomas Müller konnte keine Akzente im deutschen Spiel setzen.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Auftaktspiel gegen Mexiko mit 0:1 (0:1) verloren. So waren die Leistungen der DFB-Spieler:

shz.de von
23. Juni 2018, 22:20 Uhr

Neuer: Spielte nach seiner langen Pause so wie immer: Sicher, aufmerksam. Auch als Libero wieder stark. Machtlos beim 0:1.

Kimmich: Taktisch unreif: Sein permanenter Offensivdrang öffnete hinten gefährlich die Räume. Glich per Fallrückzieher fast aus.

Boateng: Der Fels in der wackelnden Defensive: Rettung gleich gegen Lozano (1.). Hielt in den Zweikämpfen stark dagegen. Bester Mann.

Hummels: Musste oft weit rausrücken. Vor dem 0:1 unglücklich. Auch sonst nicht frei von Ballverlusten. Bereinigte aber viele Szenen.

Plattenhardt: Der Hector-Ersatz war defensiv selten gefordert, nutzte die Freiräume offensiv nicht. Zu zurückhaltend, Flanken fehlten ganz.

Khedira: Das Spiel war einfach zu schnell für ihn. Kam nicht in die Zweikämpfe, schloss die Lücken nicht. Verlor vor dem 0:1 den Ball.

Kroos: Brachte defensiv auch keine Ordnung. Zumindest ein paar gefährliche Fernschuss-Versuche (76.) und ein Latten-Freistoß (39.).

Müller: «Mister WM» blieb im Startblock sitzen. Planlos, ohne Bindung, Torgefahr fehlte ganz. Zu verbissen in seinen Aktionen.

Özil: Seine Möglichkeiten verpufften irgendwo im Niemandsland. Oft zu weit in der Spitze, als Chancen-Vorbereiter nicht in Erscheinung.

Draxler: Der Confed-Cup-Sieger drängte am meisten Richtung Tor. Suchte den Abschluss, überlegte Pässe - aber die Vollendung fehlte.

Werner: Arbeitete viel, konnte sich aus harter Gegenwehr zu selten befreien. Bekam wenig brauchbare Zuspiele. Im Abschluss glücklos.

Reus: Kam nach einer Stunde für Khedira. Ging in die gefährliche Zone. Sein Volleyschuss ging knapp drüber (72.).

Gomez: Der Mittelstürmer-Routinier war Löws letzter Rettungsversuch. Den Ausgleich aber schaffte er mit einem Kopfball (87.) nicht.

Brandt: Vier Minuten durfte der Leverkusener noch mitmachen. War sofort da. Pech bei zwei Aktionen in den letzten zwei Minuten.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert