Trainer-Kritik : Agüero kontert Sampaoli: «Soll er doch sagen, was er will»

Wehrt sich gegen die Kritik seines Trainers: Argentiniens Sergio Agüero (r).
Wehrt sich gegen die Kritik seines Trainers: Argentiniens Sergio Agüero (r).

Nach der Kritik von Argentiniens Fußball-Nationaltrainer Jorge Sampaoli im Anschluss an das 0:3 gegen Kroatien sind erste Risse zwischen ihm und dem Team deutlich geworden.

shz.de von
22. Juni 2018, 10:40 Uhr

«Soll er doch sagen, was er will», sagte Stürmer Sergio Agüero unwirsch im Weggehen nach der Niederlage, durch die dem zweimaligen Weltmeister in Russland das Aus nach der Vorrunde droht.

Sampaoli hatte zwar die volle Verantwortung für die Niederlage am Donnerstagabend in Nischni Nowgorod übernommen. Der 58-Jährige hatte der Mannschaft nach dem zweiten WM-Gruppenspiel aber auch mangelhaftes Zusammenspiel mit Superstar Lionel Messi vorgeworfen: «Leo ist limitiert, weil das Team nicht so mit ihm spielt, wie es sollte», sagte Sampaoli.

Ob es an der Mannschaft oder Messi selbst liegt - die Statistik des Angreifers vom Spiel gegen Kroatien ist verheerend. 49 Ballkontakte notierte die spanische Sportzeitung «Marca», gerade mal 20 waren es in der ersten Hälfte. Selbst Torwart Wilfredo Caballero war mit 22 Mal in den ersten 45 Minuten öfter am Ball. Messi lief gerade mal 7,624 Kilometer in der Partie.

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