Legendärer Fangesang : Frankreich kopiert „Huh!“-Schlachtruf von Island

Die Équipe und die Fans kopieren den Viking-Clap.

Die Équipe und die Fans kopieren den Viking-Clap.

Nach dem 2:0-Erfolg über Deutschland im Halbfinale bedient sich die Équipe Tricolore am isländischen Fangesang. Das passt einigen Isländern gar nicht.

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08. Juli 2016, 15:12 Uhr

Marseille | Etwas war irritierend am Donnerstagabend. Nicht, dass Deutschland das Halbfinale gegen den Gastgeber verloren hat. Auch nicht, dass Antoine Griezmann zwei Tore gemacht hat und sich so aufführte, als hätte die Équipe Tricolore das deutsche Team den ganzen Abend lang beherrscht. Nein, es war etwas anderes. Nach dem Spiel stellten sich die Franzosen zu ihren Fans und zelebrierten etwas, das wir bisher als „Viking Clap“ nur von den Isländern kannten, die ja eben gegen diese Franzosen im Viertelfinale ausgeschieden waren. Die Ähnlichkeit war deutlich und warf eine Frage auf: Klauen die Fanzosen den Isländern ihren Schlachtruf?

Hier das Original, das die Isländer bei ihrer Heimkehr nach Island noch einmal mit den Fans zelebrierten:

Und hier die Kopie der Franzosen in Marseille gestern Abend:

Ob die Franzosen es besser machen, darüber kann man streiten. Zwei isländische Sportjournalisten waren jedenfalls gar nicht amused. Auf Twitter schrieben sie: „Mein Gott Frankreich, ihr habt gegen uns gewonnen, findet eure eigene Art, um euren Sieg zu feiern.“ Dazu der Hashtag „Peinlich“.

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Wenig später ruderten Alexander Freyr und Brynjar Erluson wieder zurück: „Entschuldigung, dass wir Frankreich beschuldigt haben unser ,Huh‘ gestohlen zu haben. Leser haben uns darauf hingewiesen, dass es ein französischer Schlachtruf ist. Er ist anders, weniger einschüchternd.“

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Wenig später dann ein weiterer Tweet: „Wir müssen unsere Entschuldigung wohl zurückziehen, da Pogba öffentlich zugibt, dass Frankreich ihren Jubel von uns übernommen hat.“

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Um diesen Instagram-Beitrag von Paul Pogba geht es:

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Von der offiziellen Seite der isländischen Fußballnationalmannschaft gibt es auch einen kleinen Seitenhieb: „Schön zu sehen, dass die französische Nationalmannschaft unseren Fangesang würdigt. Allerdings macht es keiner besser als Island.“

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Das sehen einige Twitternutzer genauso. „Die französischen Spieler versuchen sich am Viking Clap. Trittbrettfahrer“, schreibt einer.

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Ein anderer schreibt: „Das traurigste an #GERFRA ist, dass die Équipe versucht so zu feiern wie Island.“

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Auch andere finden die Aktion nicht gut:

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Positiv bleibt am Ende, dass Island bei dieser EM offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Mit Vorfreude blicken wir daher auf die WM 2018 und einen hoffentlich weiteren Auftritt der Mannen aus dem hohen Norden. Wer bis dahin nicht warten will, der kann die isländische Nationalmannschaft der Frauen schon 2017 bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden sehen. Huh!

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