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Gemütliches Wohnen : Wir bauen uns ein schönes Zuhause

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"Wir wollen Modern und gemütlich Wohnen" - Das ist leicht gesagt. Die Genossenschaften investieren Millionen in Neubauten, Modernisierung und Sanierung. Dabei achten sie darauf, Umwelt und Mensch nicht aus den Augen zu verlieren.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2012 | 01:35 Uhr

Der Mensch steht im Mittelpunkt – das wird nirgends deutlicher, als auf einer Baustelle. Hier planen und bauen Menschen für Menschen. Dabei müssen Sie an alle Aspekte denken, die zum Leben dazugehören: Umweltschutz, Barrierefreiheit, Nachbarschaft, Wohnumfeld, und, und, und. Fast schon selbstverständlich geworden sind heute die Einhaltung von Niedrigenergiestandards und die Einbindung regenerativer Energiequellen bei Neubauten. Für Genossenschaften zählt darüber hinaus, was sie für die speziellen Bedürfnisse ihrer Mitglieder tun können – und das ist eine ganze Menge, wie die folgenden Beispiele zeigen:
Menschen mit kleinem Einkommen stehen etwa beim Smart-Ideenhaus der Adlershorst Baugenossenschaft in Elmshorn im Vordergrund. "Mit diesem Haus treten wir den Beweis an, dass der Neubau von attraktiven Wohnungen mit guter Bauqualität und unter Berücksichtigung hoher ökologischer Ansprüche wirtschaftlich möglich ist", sagt Adlershorst-Mitarbeiter Benjamin Schatte. Tatsächlich verwirklicht das komfortable "Modulhaus", das den Standard eines KfW-Energieeffizienzhauses 70 erfüllt, modernste Wohnansprüche. Es beherbergt 34 öffentlich geförderte Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen - jede mit Balkon. Miete monatlich: etwa 288 Euro. (www.smart-ideenhaus.de)
Das Miteinander von Generationen hat die Mittelholstein eG mit 13 Reihenhausbungalows in Borgstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) im Blick. In enger Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern und Einwohnern des Dorfes entsteht die Anlage auf dem 4600 Quadratmeter großen Gelände eines Resthofes nahe der Eider. Die Häuser haben 60 bis 90 Quadratmeter. Ihre modernen Grundrisse mit offenen Einbauküchen, bodentiefen Fenstern, Fußbodenheizung, Wohnzimmer mit hohen Decken, Oberlichtern und großen Terrassen sind für ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen ebenso geeignet wie für Familien mit Kindern.
Ein bisschen weiter nördlich bringt der Flensburger Arbeiter-Bauverein Jung und Alt unter ein Dach – und zwar in fünf Neubauten mit 165 Wohnungen in unmittelbarer Nähe der Universität. Hier finden Studenten ebenso wie ältere Bewohner ein neues Zuhause. Das Besondere daran: Menschen mit körperlichen Einschränkungen steht ein Servicedienst zur Verfügung - vom Einkauf bis zur Putzfrau, vom mobilen Friseur bis zum professionellen Pfleger. So bleibt das selbstständige Leben lange möglich.
Gut wohnen mit körperlichen Behinderungen – darauf zielt das Wohnungsunternehmen Dithmarschen eG in neun barrierefreien Reihenhäusern in Meldorf ab. Auf 65 Quadratmetern zu ebener Erde können sich die Bewohner bewegen, ohne Hindernisse überwinden zu müssen. Die Türen sind extrabreit, die Böden schwellenlos, die Küchen können nach individuellen Bedürfnissen ausgestattet werden. Vor der Tür gibt es eine "Stromtankstelle" für Elektro-Skooter.
Liebevolle Stadtbildpflege ist dem Lübecker Bauverein wichtig, der einen großen Gebäudebestand hat und seine Häuser fortlaufend den modernen Wohnansprüchen in der Hansestadt anpasst. So hat die Genossenschaft den Primärenergiebedarf in ihren Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Buntekuh nicht nur um fast 80 Prozent gesenkt, sondern die gesamte Anlage mit 56 Wohnungen von außen und innen komplett umgestaltet. Heute sind sämtliche Laubengänge verglast - eine Fassadengestaltung die in dieser Größenordnung landesweit einmalig ist.

Einen besonderen Blick auf die Natur haben die Verantwortlichen der Neuen Gewoge in Pinneberg mit ihrem Neubau-Projekt "Leben am Südhang."
Der Südhang, das ist ein barrierearm und energieeffizient gestaltetes abgetrepptes Gebäude-Ensemble mit einer Gesamtwohnfläche von rund 3.000 Quadratmetern. An der höchsten Stelle im Norden umfasst es fünf, im Süden nur noch zwei Stockwerke. 42 individuell gestaltete Wohnungen für Singles, Paare und Familien, zum Teil mit Gärten, zum Teil mit sonnenbeschienenen Dachterrassen finden hier Platz. Regenerative Energien - etwa die erdwärmeunterstützte Heizungsanlage und Solarkollektoren – sorgen für niedrige Nebenkosten und ein gutes Umweltgewissen; ganz im Sinne moderner genossenschaftlicher Prinzipien: Der Mensch im Mittelpunkt und im Einklang mit der Natur.
(www.leben-am-suedhang.de)

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