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Kulturelles & Freizeit : "Lebensart gehört dazu"

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"Angebote statt Verbote", beschloss die Vertreterversammlung der Genossenschaft Adlershorst in Elmshorn, als es mal wieder um das Thema Kinderlärm ging.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2012 | 01:22 Uhr

Anstatt sich mit Rundschreiben gegen das Fußballspielen auf dem Rasen zu beschäftigen, solle lieber etwas für die Kinderfreundlichkeit getan werden. "Das war die Grundidee, deswegen macht die Genossenschaft jetzt bei dem Kindercamp mit", erklärt Claus Buchberger, Mitglied bei Adlershorst und Vorstandsvorsitzender der Kirchengemeinschaft, mit der zusammen die Genossenschaft die Ferienfreizeit anbietet. Durch die Wohngenossenschaft bestehe schon eine Gemeinschaft, da sei es sinnvoll, auch die Freizeitgestaltung der Kinder mit einzubeziehen.
Genossenschaften schaffen Raum für Begegnungen in ganz verschiedener Form: Sie organisieren Ausstellungen, Konzerte und Stadtteilfeste. Bei vielen Genossenschaften stehen Kinder im Mittelpunkt der kulturellen Aktionen. Der Selbsthilfe-Bauverein (SBV) in Flensburg kooperiert zum Beispiel seit 2006 mit den Veranstaltern der Folk-Baltica. Auf einem großen interkulturellen Fest im Skaterpark verbanden die Wohnungsbaugenossenschaft und die Konzertorganisatoren unlängst BMX-Vorführungen mit Musik. Und warum das alles? Ging es bei den Genossenschaften nicht eigentlich nur ums Wohnen? Nein, erwidert Gesa Kitschke vom SBV: "In einer Genossenschaft steht der Mensch und nicht der Unternehmensgewinn im Mittelpunkt des Handelns. Wir wollen die Gemeinschaft fördern und insgesamt für mehr Lebensqualität sorgen."

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