zur Navigation springen

Korruptionsaffäre um WM-Vergabe : Fifa: Geldstrafe und Verwarnung für Franz Beckenbauer

vom

Die Ethikkommission der Fifa kritisiert die fehlende Zusammenarbeit in der Korruptionsaffäre um die WM 2018 und 2022. Beckenbauer muss 7000 Schweizer Franken zahlen.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2016 | 15:44 Uhr

Zürich | Der Fußball-Weltverband Fifa hat Franz Beckenbauer wegen fehlender Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 und 2022 verwarnt und zu einer Geldstrafe von 7000 Schweizer Franken verurteilt. Das teilte die rechtsprechende Kammer der Fifa-Ethikkommission am Mittwoch mit.

Seit Monaten wird bei der Fifa und der Uefa wegen Korruption ermittelt. Bislang sind zahlreiche Funktionäre in Verdacht geraten.

Das frühere Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees habe „trotz wiederholter entsprechender Aufforderungen“ nicht an einer Untersuchung der Ethikkommission zu den Vorwürfen rund um die umstrittenen Vergaben der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar mitgewirkt, hieß es in einer Stellungnahme der Fifa. Beckenbauer habe „gegen die allgemeinen Verhaltenspflichten, die für Fußballfunktionäre bei Untersuchungen gelten“, verstoßen.

Die Ethikkommission wies darauf hin, dass in diesem Fall nicht hinsichtlich der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersucht wurde. Im Juni 2014 war Beckenbauer von der Fifa provisorisch für 90 Tage gesperrt worden und reiste deshalb auch nicht zur WM nach Brasilien.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen