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Vertrag für HSV-Leihgabe : FC St. Pauli: Lasse Sobiech bleibt Kiez-Kicker

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Lasse Sobiech bleibt dem FC St. Pauli erhalten. Das teilte Sportchef Thomas Meggle am Montag nach dem Trainingsauftakt der Braun-Weißen mit. Dagegen muss Stürmer Christopher Nöthe den Kiez-Club verlassen.

shz.de von
erstellt am 22.Jun.2015 | 15:10 Uhr

Hamburg | Pünktlich zum Trainingsauftakt hat der FC St. Pauli seinen zweiten „Neuen“ präsentiert - einen alten Bekannten. Lasse Sobiech, bisher vom Stadtrivalen Hamburger SV nur ausgeliehen, wird endgültig ein Braun-Weißer. „Wir sind uns mit Lasse und dem HSV mündlich einig. Nur die Verträge sind noch nicht unterschrieben“, sagte St. Paulis Sportdirektor Thomas Meggle am Montag zur Personalie Sobiech. Zuvor hatte er den japanischen Nationalspieler Ryo Miyaichi verpflichtet, der am Montag erstmals mit dem neuen Team trainierte.

„Wenn du vorne durchschlagskräftig sein willst, brauchst du schnelle Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Ryo bringt das Tempo mit“, lobte Trainer Ewald Lienen nach der ersten Einheit der neuen Saison den japanischen Flügelflitzer, der vom FC Arsenal kommt.

Wenn es nach Lienen geht, wird dem St.-Pauli-Team der Zukunft Marcel Halstenberg weiterhin angehören. Den vom Erstligisten Hannover 96 umworbenen Linksverteidiger will er nicht ziehen lassen: „Halste ist ein superwichtiger Spieler in unserem Abwehrverbund. Ist doch klar, dass wir ihn halten wollen.“ Dagegen hat Stürmer Christopher Nöthe keine Zukunft beim Kiez-Club. Meggle: „Wir sind uns mit ihm mündlich einig. Er wird seinen Vertrag beim FC St. Pauli auflösen.“

Nöthe ist der neunte Profi, der die Hanseaten verlassen wird. Torwart Philipp Tschauner, Florian Kringe (Karriereende), Dennis Daube (Union Berlin), Sebastian Schachten (FC Luzern), Tom Trybull (Greuther Fürth), Julian Koch (Fortuna Düsseldorf), Michael Görlitz (Arminia Bielefeld) und Markus Thorandt (offen) standen bereits als Abgänge fest. Ob der vom FC Brügge ausgeliehene Mittelfeldakteur Waldemar Sobota bleibt, ist offen. Lienen: „Wir versuchen, auch ihn zu halten, der ebenfalls ordentlich Tempo mitbringt und dribbelstark ist.“

Dem Coach bleibt nur eine fünfwöchige Vorbereitungszeit bis zum Punktspielstart (24. bis 27. Juli). „Zu kurz“, klagte Lienen, dessen Profis zehn Vorbereitungsspiele absolvieren. Vier davon bestreiten Kapitän Sören Gonther & Co. im Rahmen ihres Allgäu-Trainingslagers in Oberstaufen. Am 18. Juli steigt das offizielle Saison-Eröffnungsmatch am Millerntor gegen den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano.

Punktspiel-Premiere in der nach insgesamt acht Jahren komplett umgebauten und auf rund 30.000 Plätze erweiterten Arena ist voraussichtlich am zweiten Spieltag Anfang August. Denn der FC St. Pauli hat bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) beantragt, die Saison mit einem Auswärtsspiel zu beginnen, um eine Woche mehr Zeit für letzte Arbeiten an der Arena zu haben. Wer der Heim-Auftaktgegner sein wird, steht nach Bekanntgabe des Spielplans am Freitag fest.

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