Borussia Dortmund : Drohung gegen BVB-Chef Watzke - Dortmunder Polizei ermittelt

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sitzt 2015 bei einer Pressekonferenz im Signal Iduna Park in Dortmund (Nordrhein-Westfalen).
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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sitzt 2015 bei einer Pressekonferenz im Signal Iduna Park in Dortmund (Nordrhein-Westfalen).

In Verdacht steht die radikale Gruppierung „0231 Riot“. Sie bereitet dem Bundesligisten schon länger Probleme.

shz.de von
03. März 2017, 12:52 Uhr

Dortmund | Die Polizei in Dortmund hat wegen einer Drohung gegen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Ermittlungen aufgenommen. Auf einem Graffiti im Stadtgebiet war zu lesen: „Aki Watzke aus der Traum, bald liegst du im Kofferraum.“ Unmittelbar neben der Schmiererei war das Zeichen der Dortmunder Gruppe „0231 Riot“ angebracht. Der Verdacht liegt nahe, dass die radikale Gruppierung, die dem Fußball-Bundesligisten schon länger Probleme bereitet, für die Drohung verantwortlich ist. Die Polizei ermittelt aber noch in alle Richtungen.

Die Vereinigung „0231 Riot“ gilt als gewaltbereit. Im Februar wurden Mitglieder der Gruppe bei einer Bus-Kontrolle auf dem Weg zum Auswärtsspiel der Borussia in Darmstadt mit Pyrotechnik, Kampfhandschuhen und Sturmhauben aufgegriffen. Der DFB erteilte daraufhin Stadionverbote gegen 88 Personen. Im ZDF-Sportstudio sagte BVB-Chef Watzke: „Diese Gruppe ist keine BVB-Gruppe, die sind auch nicht in unserer Ultraszene.“

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