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Achtelfinale in der Europa League : Dortmund konzentriert sich auf Tottenham, nicht auf Gerüchte

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Aus der Onlineredaktion

Wechseln Aubameyang oder Gündogan? Die Gerüchteküche brodelt. Gegen Tottenham muss Dortmund die Spekulationen abschütteln.

Dortmund | Unter der Woche gab es wilde Spekulationen in Dortmund: Verlässt Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang den BVB Richtung Real Madrid? Die Rede war von 100 Millionen Euro Ablösesumme. Und dann machte zusätzlich das Gerücht die Runde, dass es Mittelfeld-Ass Ilkay Gündogan zu Manchester City ziehen könnte. Für die Mannschaft zählt in dieser Woche jedoch nur eines: Das Spiel gegen Tottenham Hotspur im Achtelfinale der Europa League am Donnerstagabend. In der zweiten Partie mit deutscher Beteiligung trifft Leverkusen am Abend auf Villarreal. 

Wechsel-Gerüchte sorgen immer für Unruhe innerhalb einer Mannschaft. Umso mehr bemühten sich die BVB-Verantwortlichen die Meldungen abzuwiegeln. Und die Aufmerksamkeit auf den schwierigen Gegner Tottenham zu lenken.

Der BVB ist Zweiter in der Bundesliga - wie Tottenham Hotspur in der Premier League. Beide Teams treffen erstmals in einem europäischen Wettbewerb aufeinander, haben aber schon vier Testspiele bestritten. Drei Partien gewannen die Engländer, ein Duell endete Remis.

Die Transfer-Spekulationen um Aubameyang und Gündogan sollen die Dortmunder kalt lassen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte das angebliche Traumangebot für Aubameyang am Mittwoch weggewischt. „Das ist vollkommener Quatsch“, sagte er. Ernster zunehmen ist wohl das Buhlen um Ilkay Gündogan. Der FC Barcelona und Manchester City sollen interessiert sein. Trainer Tuchel versuchte die Erwartungen niedrig zu hängen: „Ilkay weiß und spürt sehr, sehr genau, was er hier hat. Mir sind die Berichte völlig egal“, sagte er zu dem Thema. Und blickt auf das schwierige Spiel gegen Tottenham. Bei dem vieles gegen Dortmund spricht.

Etwa die Bilanz in der aktuellen Europa-League-Saison: Für die Spurs war das 1:2 in der Gruppenphase beim RSC Anderlecht die einzige Niederlage. Dagegen verlor der BVB, eines von nur zwei im Wettbewerb verbliebenen Teams aus der dritten Qualifikationsrunde, bereits zweimal - jeweils 0:1 in Krasnodar und gegen Saloniki.

Positiv für Dortmund: Trainer Thomas Tuchel kann gegen Tottenham aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den mittlerweile ins Training zurückgekehrten Papastathopoulos Sokratis stehen BVB-Trainer Thomas Tuchel alle Profis zur Verfügung. Dass der Coach nach dem kräftezehrenden Bundesliga-Gipfel fünf Tage zuvor gegen den FC Bayern (0:0) umfangreich rotiert, ist nicht zu erwarten. Dafür ist der Gegner zu stark. Auf zumindest einer Position ist ein Wechsel jedoch bereits ausgemachte Sache. Für den zuletzt starken Roman Bürki hütet Roman Weidenfeller das Dortmunder Tor. Das kündigte Tuchel am Mittwoch an.

Schlecht für Dortmund: Sie sind quasi gezwungen vor heimischen Publikum einen Sieg vorzulegen. Denn noch nie konnte ein deutsches Team bisher an der White Hart Lane gewinnen. „Wir wissen um die Heimstärke von Tottenham. Von daher müssen wir vorlegen“, sagte Keeper Weidenfeller. Um 19 Uhr wird die Partie im Signal Iduna Park angepfiffen.

Vor fünf Jahren schied Leverkusen gegen Villarreal aus

Bayer Leverkusen will nach turbulenten Wochen aus der Krise herauskommen. Deshalb hofft der Werksclub, mit einem guten Ergebnis im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League am Donnerstagabend (21.05 Uhr) beim FC Villarreal den Grundstein für das Weiterkommen zu legen - und Rückenwind für den Endspurt in der Fußball-Bundesliga zu bekommen. Doch Bayer belastet eine Verletzungsserie.

Acht Profis fehlten zuletzt beim 3:3 in Augsburg. Vor dem Spiel in Villarreal gibt es allerdings Hoffnungen auf Besserung: Die Innenverteidiger Ömer Toprak und Jonathan Tah sowie die Stürmer Stefan Kießling und Javier „Chicharito“ Hernández reisten mit.

Das 200. Europacupspiel von Leverkusen ist ein besonders schweres. Gegen Villarreal ist Bayer vor fünf Jahren im Achtelfinale der Europa League ausgeschieden. Aktuell sind die Spanier, die 2004 und 2011 das Halbfinale der zweiten Europacup-Liga erreichten, Vierter in der Primera División - mit acht Punkten Vorsprung vor Europa-League-Titelverteidiger FC Sevilla. „Es ist eine Mannschaft mit klarem Konzept und eigener Spielphilosophie“, erklärte Bayer-Coach Schmidt. Und mit einer starken Defensive: Villarreal kassierte in 28 Meisterschaftspartien nur 19 Gegentreffer.

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erstellt am 10.Mär.2016 | 16:31 Uhr

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