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Leverkusen zieht locker in zweite Pokalrunde ein

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Lippstadt (dpa) - Im ersten Pflichtspiel als alleiniger Chefcoach hat Sami Hyypiä mit Bayer Leverkusen die Auftakthürde im DFB-Pokal souverän gemeistert. Der Champions-League-Teilnehmer zog durch einen ungefährdeten 6:1 (3:1)-Sieg beim Regionalligisten SV Lippstadt 08 in die zweite Pokal-Runde ein.

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erstellt am 18.Aug.2013 | 05:33 Uhr

Lippstadt (dpa) - Im ersten Pflichtspiel als alleiniger Chefcoach hat Sami Hyypiä mit Bayer Leverkusen die Auftakthürde im DFB-Pokal souverän gemeistert. Der Champions-League-Teilnehmer zog durch einen ungefährdeten 6:1 (3:1)-Sieg beim Regionalligisten SV Lippstadt 08 in die zweite Pokal-Runde ein.

Bayer wurde eine Woche vor Bundesliga-Start gegen den SC Freiburg kaum gefordert. Vor 3500 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Waldschlösschen erzielte Torschützenkönig Stefan Kießling zwei Treffer (41./86. Minute). Zweimal traf auch Sidney Sam (24./83.), den Rest steuerten Lars Bender (5.) und Heung-Min Son (63.) für Bayer bei. Der überforderte Außenseiter, der in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Viertklassigkeit geschafft hatte, kam durch Benjamin Kolodzig (6.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Für Hyypiä war es der standesgemäße Erfolg im ersten Spiel als alleinverantwortlicher Chef. In der vergangen Saison hatte sich der frühere Liverpool-Starverteidiger die Aufgabe noch mit dem in den Jugendbereich abgewanderten Sascha Lewandowski geteilt.

Von Beginn an erlebten die Zuschauer ein besseres Trainingsspiel der Rheinländer, die den Gastgebern in allen Belangen überlegen waren. Bayer ließ den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren und ging auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit zur Sache. So war die frühe Führung durch Bender auf Zuspiel von Sam nur die logische Folge (5.). Doch bereits im Gegenzug jubelte der Außenseiter. Nach einem Fehler von Ömer Toprak traf Student Kolodzig mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1.

Für eine Sensation war Lippstadt aber zu schwach. Es folgte eine Phase, in der Hyypiä nur eines zu bemängeln hatte: die Chancenverwertung. Simon Rolfes und Sam an den Pfosten (9., 17.) sowie Kießling an die Latte (15.) waren die größten von zahlreichen Bayer-Chancen im ersten Durchgang. Schließlich traf aber Sam mit einem Freistoßtor aus 20 Metern, als Lippstadts Schlussmann Christopher Sander nicht aufgepasst hatte. Ansonsten verhinderte der Keeper, der Fan von Leverkusen ist, mit zahlreichen Glanztaten Schlimmeres. Beim Tor von Kießling kurz vor der Pause war er machtlos.

Zur Pause kam Zehn-Millionen-Neuzugang Son ins Spiel und fügte sich gleich mit einem Lattenschuss gut ein (50.). Der Südkoreaner traf zum 1:4 und bereitete auch die späten Tore von Kießling und Sam vor.

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