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Fußball : Dresden erwirkt Fristverlängerung beim Zivilgericht

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Der Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden hat eine Fristverlängerung für den möglichen Gang vor ein Zivilgericht wegen des Ausschlusses aus dem DFB-Pokal erwirkt.

Wie der Verein mitteilte, hat der Club statt bis zum 30. September nun bis zum 31. Oktober Zeit zu entscheiden, ob die abgewiesene Schiedsklage des Ständigen Schiedsgerichtes des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angefochten wird. Dresden hätte die Möglichkeit, den Schiedsspruch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main anzufechten und eine Aufhebung zu erwirken.

Dresden war aus dem Pokalwettbewerb 2013/14 wegen der Ausschreitungen beim Zweitrundenspiel in Hannover im Oktober 2012 ausgeschlossen wurden. Der Verein wurde als Wiederholungstäter bestraft, da ein halbes Jahr zuvor nach den Vorkommnissen bei Borussia Dortmund im Oktober 2011 der Pokalausschluss in zweiter Rechtsinstanz des DFB abgewendet wurde.

Im neuerlichen Richterspruch wurde nach Paragraf 9a der Rechts-und Verfahrensordnung des DFB entschieden. Dieser besagt, dass Vereine für das Fehlverhalten ihrer Fans auch dann zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn ihnen keine Schuld nachgewiesen werden kann. Da im Verfahren genau das Dynamo zugesichert wurde, will der Verein dagegen vorgehen.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 17:17 Uhr

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