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Neues vom HSV : Comeback von Schipplock und Jatta, Länderspielpause und Ex-Torwart René Adler

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Der Bundesligist trainiert mit stark reduziertem Kader. Zehn Spieler sind bei den Nationalteams, weitere sind Verletzt.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2017 | 15:52 Uhr

Hamburg | Die Offensivspieler Sven Schipplock und Bakery Jatta sind ins Mannschaftstraining des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zurückgekehrt. Stürmer Schipplock hat seinen Hexenschuss auskuriert und konnte das Programm mit dem durch Verletzungen und Länderspiel-Abstellungen ausgedünnten Profi-Kader absolvieren, teilt der HSV am Mittwoch via Twitter mit. Außenbahnspieler Jatta war am Dienstagabend für den HSV II in der Regionalliga-Partie bei Hannover 96 II im Einsatz, in dem der Flüchtling aus Gambia das 1:0-Siegtor für den Spitzenreiter aus der Hansestadt erzielte.

Noch nicht wieder beim Teamtraining dabei sein konnte hingegen ein Trio. Die Defensiv-Akteure Rick van Drongelen, Bjarne Thoelke und Jonas Behounek arbeiteten individuell, so der HSV weiter.

Ansonsten ist es beim Training im Volkspark aktuell eher übersichtlich, da insgesamt zehn Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind: Albin Ekdal (Schweden), Kyriakos Papadopoulos (Griechenland), Mergim Mavraj (Albanien), Filip Kostic (Serbien), Sejad Salihovic (Bosnien & Herzegowina), Bobby Wood (USA) und Gotoku Sakai (Japan) sowie den Youngstern Vasilije Janjicic (U20-Schweiz), Luca Waldschmidt (U21-Deutschland) und Fiete Arp (U17-Deutschland).

Filip Kostic (r) reist trotz Verletzung zur serbischen Nationalmannschaft.
Filip Kostic (r) reist trotz Verletzung zur serbischen Nationalmannschaft. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
 

Für die europäischen Nationalspieler und den amerikaner Wood stehen die entscheidenden Qualifikationsspiele für die WM 2018 in Russland an. Linksaußen Filip Kostic wurde trotz seiner Verletzung vom serbischen Verband angefordert. Stürmer Fiete Arp ist bei der U17-WM in Indien im Einsatz. Er debütierte erst vor kurzem als erster Spieler aus dem 2000er Jahrgang in der Bundesliga.

Wiedersehen mit René Adler

Nach der Länderspielpause geht es für den HSV am Samstag, 14. Oktober, gegen den 1. FSV Mainz 05. Dann sollten die Hamburger wieder punkten. Seit 450 Minuten haben sie kein Tor erzielt. Das letzte Mal trafen sie in der Bundesliga beim Sieg gegen den 1. FC Köln vor gut einem Monat. Der ehemalige HSV-Torwart René Adler wird allerdings alles daran setzten, gegen seinen Ex-Verein nicht hinter sich greifen zu müssen. In dieser Saison kassierten die Mainzer bisher elf Tore. Ein Spiel lang blieb der Kasten bisher sauber.

Torwart René Adler zeigte sich zuletzt unzufrieden mit seinen Mainzer Vorderleuten.
Torwart René Adler zeigte sich zuletzt unzufrieden mit seinen Mainzer Vorderleuten. Foto: Andreas Gebert
 

Die HSV-Spieler sind guter Hoffnung, dass sie Adler überwinden und Tore erzielen werden. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir das Glück mit harter Arbeit erzwingen werden. Oft hat zuletzt nur ein halber Meter gefehlt“, sagt der Torwart Christian Mathenia, gegenüber der Hamburger Morgenpost.  Stürmer André Hahn schildert gegenüber der Zeitung: „Wir müssen jetzt in der Länderspielpause den Kopf frei bekommen, ruhig und hart weiterarbeiten. Dann werden wir mit viel Herz und Leidenschaft wieder starten.“

(mit dpa)

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