Fußball : Starke Bilanz als Trainer im Exil: «Sprüche abbekommen»

Jürgen Klopp (m), umringt von Zuschauern auf der VIP-Tribüne in London.
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Jürgen Klopp (m), umringt von Zuschauern auf der VIP-Tribüne in London.

Zwei Spiele, zwei Siege - die Bilanz des auf die Tribüne strafversetzten Jürgen Klopp kann sich sehen lassen. Auch ohne den Beistand ihres Trainers an der Seitenlinie gewann Borussia Dortmund die beiden Champions-League-Spiele gegen Olympique Marseille (3:0) und beim FC Arsenal (2:1).

shz.de von
23. Oktober 2013, 12:20 Uhr

Das brachte ihm ironische Kommentare seiner Profis ein. «Ich habe schon die ersten Sprüche abbekommen. Aber das gehört erstens dazu, zweitens hätte ich mir die Gelegenheit auch nicht entgehen lassen», kommentierte Klopp beim TV-Sender Sky schmunzelnd.

Auf der Ehrentribüne des Emirates Stadions zwischen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Vereinspräsident Reinhard Rauball fieberte der Coach während der 90 Minuten mit. Nach dem Schlusspfiff schloss er seine Sitznachbarn vor Freude in die Arme.

Angesichts des Erfolgs beim Tabellenführer der Premier League konnte er die Sticheleien seiner Schützlinge wenig später locker verschmerzen. «Die Spieler, die mir das gesagt haben, denen habe ich auch schon die passende Antwort gegeben. Ich habe von oben ein paar Dinge gesehen, von denen sie nicht wollten, dass ich sie sehe» scherzte er. Auf die Frage, von welchem Profi entsprechende Sprüche gekommen seien, antwortete er: «Das sage ich jetzt nicht, aber er kommt aus Polen und hat ziemlich viele Konsonanten im Namen.»

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