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Champions-League gegen Schalke : Sporting Lissabon legt nach 3:4 Protest bei UEFA ein

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In der Champions-League gibt es ersten Protest. Nach dem unberechtigten Handelfmeter in der Nachspielzeit der Partie gegen den FC Schalke 04 am Dienstagabend fordern die Portugiesen eine Wiederholung des Spiels.

Gelsenkirchen | Sporting Lissabon hat bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) Protest gegen die Wertung der 3:4-Niederlage im Champions-League-Spiel beim FC Schalke 04 eingelegt. Damit hat die Partie vom Dienstag ein sportjuristisches Nachspiel. Das teilte der Revierclub am Donnerstag mit. Die Portugiesen hätten bei der UEFA eine Wiederholung der Partie und alternativ die Auszahlung der Prämie für ein Unentschieden beantragt, hieß es weiter.

Anlass des Protestes ist der aus Sicht der Gäste unberechtigte Handelfmeter in der Nachspielzeit, den Eric Maxim Choupo-Moting zum 4:3-Siegtreffer für die Königsblauen verwandelt hatte. Schalke ist von der UEFA zu einer Stellungnahme aufgefordert worden und wird diese unter Berücksichtigung der Wahrung seiner Interessen zeitnah abgeben, berichtete der Fußball-Bundesligist auf seiner Homepage.

Vor dem Siegtreffer sprang Adrien Silva von Sporting Lissabon der Ball an den Kopf und nicht an den Arm, wie fälschlicherweise vom russischen Schiedsrichter Sergej Karrasew auf Intervention des Torrichters entschieden. Den Schalkern war's egal: Mit dem Last-Minute-Erfolg verbesserten sie mit nun fünf Punkten ihre Ausgangslage im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse enorm. „Es war völlig unnötig, dass wir das Spiel wieder offen gemacht haben. Umso schöner, dass ich den noch reingemacht habe“, sagte Siegtorschütze Choupo-Moting. Zuvor trafen Chinedu Obasi (34. Minute), Klaas-Jan Huntelaar (51.) und Benedikt Höwedes (60.) für Schalke. „Die Zuschauer hatten heute mehr Spaß als ich als Trainer“, sagte Di Matteo nach der turbulenten Partie. „Auf der einen Seite freue ich mich, dass wir gewonnen haben, auf der anderen Seite musst du das anders nach Hause bringen, wenn du 3:1 führst“, erklärte Manager Horst Heldt im TV-Sender Sky. Denn Nani (16.) und Adrien Silva (64./Foulelfmeter/78.) hatten das zwischenzeitliche 3:3 für die Gäste herausgeschossen, die von der 33. Minute an wegen einer Gelb-Roten Karte gegen Maurício in Unterzahl spielen mussten.

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erstellt am 23.Okt.2014 | 13:39 Uhr

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