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Reaktionen zum Champions-League-Finale

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Arjen Robben:«Das bedeutet mir sehr viel. Ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen. Da sind so viele Emotionen, das ist unglaublich.»

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erstellt am 27.Mai.2013 | 08:00 Uhr

Arjen Robben:«Das bedeutet mir sehr viel. Ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen. Da sind so viele Emotionen, das ist unglaublich.»

Kapitän Philipp Lahm (Bayern München):«Es ist unglaublich, was sich die Mannschaft in den letzten Jahren erarbeitet hat. Heute wurde sie endlich belohnt. Wir haben viele Rückschläge wegstecken müssen.»

Manuel Neuer (Bayern München):«Das ist ein überragendes Gefühl. Nach dem 1:1 ist mir der Arsch auf Grundeis gegangen.»

Thomas Müller (Bayern München):«Das war ein intensives Spiel. Es war viel Druck drauf. Das war nicht unser bestes Spiel. Wir haben aus dem letzten Jahr gelernt und das Tor so spät gemacht, dass der Gegner nicht mehr zurückschlagen konnte.»

Bastian Schweinsteiger (Bayern München): «Es war ein bisschen schwierig. Es fühlt sich anders an in so einem Finale. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Ich bin froh, dass es geklappt hat. Wir haben eine überragende Saison gespielt. Der Trainer hat den größten Anteil daran. Er geht mit der Zeit und führt die Mannschaft vorneweg.»

Bayern-Trainer Jupp Heynckes:«In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gut ins Spiel gefunden. Die Favoritenbürde war in den ersten 20 Minuten schon zu spüren. Nach der Pause haben wir wesentlich besser gespielt.»

Präsident Uli Hoeneß (Bayern München):«Ich freue mich sehr für den Verein. Das ist nicht mein Titel, sondern der des Vereins. In den letzten Wochen war es für mich nicht einfach, aber der Verein hat unglaublich zu mir gestanden. Ich habe meine Arbeit gemacht und Weichen mitgestellt. Ich freue mich, dass der Verein ganz oben in Europa ist. Jupp hat einen sensationellen Job gemacht. Die Mannschaft mit all den Stars bei Laune zu halten und immer wieder zu Höchstleistungen zu treiben, ist die Handschrift von Jupp Heynckes. Wir haben gute Voraussetzungen für die Zukunft - nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich.»

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge (Bayern München):«Der Druck war riesig für alle im Club. Nach dem Schockerlebnis am 19. Mai 2012 wollten, mussten wir unbedingt den Titel gewinnen. Der ganz große Gewinner neben Bayern München war heute die Bundesliga. Wir werden die Nacht zum Tage machen. Nächste Woche versuchen wir, das Triple zu gewinnen. Das hat Bayern München noch nie geschafft.»

David Alaba (Bayern München):«Das sind unglaubliche Momente, die habe ich noch nicht realisieren können. Wir haben uns das wirklich verdient. Einfach ein Wahnsinn, unglaublich. Dieser Weg da rauf, wenn man den Pokal von unten sieht, ist ein unglaublicher Moment, den vergisst man nicht so schnell. Dieser Abend wird sicher noch lustig. Sicher wird noch richtig gefeiert, das dürfen wir auch und haben es uns auch verdient.»

Roman Weidenfeller:«Wir sind voller Stolz, dass wir den Bayern so Paroli geboten haben. Die Niederlage ist für uns sehr traurig, weil wir bisher eine klasse Champions League gespielt haben. Aber wir greifen nächstes Jahr neu an.»

Sebastian Kehl:«Ich glaube, dass wir heute ein fantastisches Spiel gemacht haben. Entscheidend war, dass wir in der ersten Halbzeit kein Tor gemacht haben. Aber wir sind stolz auf das, was wir geleistet haben.»

Mats Hummels:«Gegen die Enttäuschung ist im Moment schwer anzukommen, vor allem, wenn man das Tor in der 89. Minute bekommt. Am Ende sind wir ein bisschen müde geworden und das haben die Bayern ausgenutzt.»

BVB-Trainer Jürgen Klopp:«Es war ein dramatisches und enges Spiel. Das Ergebnis ist verdient, Glückwunsch an Bayern und Jupp. Man hat gesehen, dass wir ein verdienter Finalist waren. Wir waren nah genug dran, um zu gewinnen.»

Sportvorstand Matthias Sammer (Bayern München):«Es war irgendwie ein komisches Spiel. Aber wenn du solche Spieler mit der individuellen Klasse hast, die können so ein Finale spielen. Ich gönne es vor allem Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger, damit das Gerede mal aufhört.»

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer (Bayern München):«Die Dortmunder haben das Spiel der Bayern nicht zugelassen. Da waren die Bayern ratlos. Dass sie trotzdem das Spiel gewonnen haben, spricht für ihre Klasse. Robben hat drei Hundertprozentige nicht untergebracht. Ich habe schon angefangen zu verzweifeln. Es ist ein Wink des Schicksals, dass er so ein Tor macht. Die Bayern haben es einfach verdient.»

Bundestrainer Joachim Löw:«Glückwunsch an Bayern München zum Gewinn der Champions League. Vor allem gratuliere ich auch Jupp Heynckes zu diesem Erfolg. Es war ein hochklassiges, rassiges Finale mit allem, was zum Fußball gehört. Beide Mannschaften haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie zurecht im Endspiel standen. Und beide Teams hätten den Sieg absolut verdient gehabt. Dortmund hat es den Bayern extrem schwer gemacht, vor allem in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte haben die Bayern dann viel Druck gemacht und den entscheidenden Treffer erzielt. Wer dreimal innerhalb von vier Jahren in einem Champions League Finale steht, der hat es auch verdient, den Titel zu holen. Vielleicht waren die Bayern in diesem Jahr einfach an der Reihe.»

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach:«Mein großes Kompliment geht an beide Vereine, weil sie in dieser Champions-League-Saison den deutschen Fußball sensationell vertreten und unglaublich viel für sein internationales Ansehen getan haben. Glückwunsch an den FC Bayern, der nach der bitteren Niederlage im vergangenen Jahr eine tolle Reaktion gezeigt und diesen Titel absolut verdient hat. Ich freue mich ganz besonders, dass mein alter Freund Jupp Heynckes seine einzigartige Trainer-Laufbahn mit diesem Triumph krönt.»

DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock:«Glückwunsch an den FC Bayern München, der sich nach der souveränen Meisterschaft diesen Titel verdient hat. Es ist klasse, dass wir nächsten Samstag in Berlin die beste Vereinsmannschaft Europas im DFB-Pokalfinale wiedersehen.»

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff:«Was für ein Kampf, was für eine Klasse! Europa hat ein ganz großes Endspiel erlebt. Mit Anpfiff standen elf Nationalspieler auf dem Platz. Ich gratuliere dem FC Bayern München, aber auch Borussia Dortmund, die an einem großen Finale wesentlichen Anteil hatten. Heute haben wir eine Sternstunde des deutschen Fußballs erlebt, bei der ganz Europa zugeschaut hat, und wir von Miami aus natürlich auch.»

Ottmar Hitzfeld (Nationaltrainer Schweiz):«Dortmund war sehr mutig. Solange die Kraft gereicht hat, haben sie gutes Pressing gespielt. Je länger das Spiel aber dauerte, desto stärker wurde der Favorit. Man hat den enormen Willen der Bayern gespürt.»

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