zur Navigation springen

Unterbrechung beim Champions-League-Spiel : Greenpeace-Aktion in Basel hat Nachspiel

vom

Dortmund gewinnt 3:0 gegen Marseille, Schalke auswärts in Basel 1:0. Doch das Gesprächsthema des Spieltags ist die Greenpeace-Aktion in Basel gegen den Schalke-Sponsor Gazprom.

Basel | Die spektakuläre Aktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace beim Champions-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Schalke 04 (0:1) hat ein Nachspiel. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will nach den Vorgängen im St.-Jakob-Park prüfen, ob ein Disziplinarverfahren einleitet wird.

"Der Vorfall ist vom Schiedsrichter und dem UEFA-Delegierten im Spielbericht vermerkt worden. Die UEFA wird alles untersuchen und dann entscheiden, wie es weitergeht", sagte ein UEFA-Sprecher nach der Partie.

Greenpeace-Aktivisten hatten sich in der 5. Spielminute vom Dach des Stadions abgeseilt. Mit einem riesigen Transparent protestierte die Umweltorganisation vor den Augen von UEFA-Präsident Michel Platini gegen den russischen UEFA- und Schalke-Sponsor Gazprom wegen Bohrungen in der Arktis. Der spanische Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco unterbrach das Spiel etwa fünf Minuten lang, ehe es weitergehen konnte.

Während sich die Trainer Murat Yakin (Basel) und Jens Keller (Schalke) zu dem Zwischenfall nicht äußern mochten, verriet Schalkes Manager Horst Heldt durchaus Sympathien für Greenpeace. "Es ist wichtig, dass es Organisationen gibt, die sich für diese Dinge einsetzen. Es gibt viele Themen, die sie angreifen", sagte Heldt.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Okt.2013 | 09:32 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen