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Rückspiel gegen FC Porto : Endstation Viertelfinale? Bayern droht das Aus in der Championsleague

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Die Statistik spricht für Bayern: vier Siege, 13:0 Tore. Die Münchner Fußball-Arena hat sich für den FC Bayern in dieser Champions-League-Saison als Festung erwiesen.

München | Das große Champions-League-Finale am 6. Juni im Berliner Olympiastadion ist das Traumziel des FC Bayern. Das hat sich auch nach der 1:3-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto nicht geändert. „Ich bin hundertprozentig optimistisch, dass wir das schaffen“, sagte Trainer Pep Guardiola zur geplanten Aufholjagd am Abend (20.45 Uhr) in der Münchner Fußball-Arena.

2011 schied der zweimalige Titelgewinner FC Bayern zuletzt in der Königsklasse vor dem Halbfinale aus. Ein K.o. schon eine Runde zuvor wäre für Guardiola eine Premiere als Trainer - noch dazu in seinem 100. Pflichtspiel mit den Bayern. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel legte Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt überraschend seine Arbeit für den Verein nieder. Grund war, dass der medizinischen Abteilung die Hauptverantwortung für die Niederlage gegeben wurde. Dies weist der Verein zurück. Seitdem steht Coach Guardiola vor allem bei Fans in der Kritik.

Vier Siege, 13 Tore - die Heimstärke im laufenden Wettbewerb macht den Bayern-Profis Mut. „Der größte Vorteil im Vergleich zum Hinspiel ist, dass wir zu Hause spielen“, sagte Philipp Lahm. Auf die Allianz Arena als uneinnehmbare Festung setzt auch Thomas Müller: „Die Fans werden sich voll ins Zeug legen. Aber die Tore schießen müssen wir selbst.“ Das sollte Lewandowski und Co. durch den Ausfall der beiden gesperrten Stamm-Außenverteidiger bei Porto, Danilo und Alex Sandro, eigentlich leichter fallen.

Gute Nachrichten von Philipp Lahm. Der Kapitän kehrt zurück in die Mannschaft. „Es passt, ich kann spielen“, sagte Lahm, der zuletzt mit einem Magen-Darm-Infekt flachlag. Auch Bastian Schweinsteiger stand nach einer Fußverletzung und einem Virus beim Abschlusstraining am Montag erstmals wieder mit dem Team auf dem Platz. „Gute Nachrichten“, äußerte Guardiola, der trotzdem wertvolle Kräfte wie Robben oder Alaba ersetzen muss. „Die Mannschaft versprüht sehr viel Energie“, berichtete Müller.

Bis kurz vor dem Spiel wird Guardiola über Formation und Taktik grübeln. „Wir müssen mehr Risiko gehen“, verriet der Trainer nur zu seinem Matchplan. Auch die Spieler blieben geheimnisvoll. „Das werde ich nicht ausposaunen, sonst ist der Effekt ja weg“, sagte Müller zur Marschroute. Fakt ist: Die Bayern müssen mindestens zwei Tore schießen - und Patzer wie im Hinspiel von Alonso, Dante und Boateng wären fatal. Kontrollierte Offensive empfiehlt Kapitän Lahm: „Wir haben 90 Minuten Zeit, um das Spiel zu drehen.“

Champions-League-Siege des FC Bayern München:

1973/1974 Bayern gegen Atlético Mardid (4:0)
1974/1975 Bayern gegen Leeds United (2:0)
1975/1976 Bayern gegen AS Saint-Étienne (1:0)
2000/2001 Bayern gegen FC Valencia (5:4 i. E.)
2012/2013 Dortmund gegen Bayern (1:2)

„Wenn du verlierst, hast du große Probleme“, weiß Guardiola. Das Pokal-Halbfinale in einer Woche gegen Borussia Dortmund würde noch brisanter. Da würde es dem Katalanen auch wenig nutzen, wenn zuvor womöglich schon am kommenden Wochenende der 25. Meistertitel eingefahren würde.

Fans freuen sich voller Spannung auf das Rückspiel am Dienstagabend (20.45 Uhr, ZDF und Sky):

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erstellt am 21.Apr.2015 | 11:42 Uhr

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