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Die Spieler des FC Bayern München in der Einzelkritik

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Neuer:Endlich durfte er auch mal zeigen, warum er Deutschlands bester Torwart ist. Seine Reflexe und Ruhe bewahrten die Bayern mehrfach vor einem frühen Rückstand. Weltklasse gegen Blaszczykowsi (15.) und Lewandowski (35.). Sogar BVB-Coach Klopp war beeindruckt.

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erstellt am 26.Mai.2013 | 11:11 Uhr

Neuer:Endlich durfte er auch mal zeigen, warum er Deutschlands bester Torwart ist. Seine Reflexe und Ruhe bewahrten die Bayern mehrfach vor einem frühen Rückstand. Weltklasse gegen Blaszczykowsi (15.) und Lewandowski (35.). Sogar BVB-Coach Klopp war beeindruckt.

Lahm:Sein größter Moment kam nach dem Schlusspfiff. Endlich durfte er den Henkelpott in die Höhe stemmen. Auf dem Rasen zunächst eher auf Spielkontrolle bedacht. Dosierte die Vorstöße, obwohl Großkreutz keine große Herausforderung war. Steigerte sich im Laufe des Spiels.

Boateng:Das war ein bärenstarker Auftritt. Unglaublich konsequent im Zweikampf und mit gutem Stellungsspiel. War hochkonzentriert und ließ Lewandowski nur ganz selten entwischen. Er war ein Garant des Bayern-Sieges.

Dante: Ein Alptraum-Spiel für den Brasilianer. Bekam Reus überhaupt nicht in den Griff. Erst sah er Gelb (29.), dann verursachte er auch noch den Elfmeter (67.) und hatte dabei großes Glück, dass ihm Schiedsrichter Rizzoli nicht Gelb-Rot zeigte.

Alaba: Österreichs erstem Finalspieler in der Champions League war überhaupt keine Nervosität anzumerken. Der Jungspund hatte seine Seite problemlos im Griff. Guter Torschuss (75.).

Martínez: Jeden Cent der 40 Millionen-Rekordsumme ist der Spanier für die Münchner wert. Der beste Zweikämpfer im Mittelfeld weckte die Bayern auf, als es anfangs nicht lief. Ein Souverän in der Luft, offensiv wie defensiv. Ein Kopfball (27.) ging nur knapp drüber.

Schweinsteiger: Endlich. Riesig war die Erleichterung über den ersten internationalen Titel. Sein Tanz mit dem Pokal über den Rasen zeigte dies. Zuvor war er nicht so leichtfüßig gewesen. Brauchte Anlaufzeit, um das Spiel zu kontrollieren.

Robben: So eine Geschichte schreibt nur der Fußball. Vom Deppen 2012 zum Helden 2013. Schon sein Blick verriet: Heute muss es klappen - und es klappte. Nach vielen vergebenen Chancen im Privatduell mit Weidenfeller wurde der Holländer zum Matchwinner in Wembley.

Müller: Startete konfus. Als er seine Linie fand, wurde auch das Bayern-Spiel besser. Toller Pass auf Robben (30.). Vergab aber die Riesenchance zum 2:1 (72.). Auch sein Final-Trauma ist besiegt. Torwart Neuer trug ihn auf der Wembley-Tribüne auf den Schultern.

Ribéry: Mon dieu. Der Franzose hatte nach seiner Gala-Saison keinen guten Final-Tag. Fand in Piszczek seinen Meister. Aber: Sein Pass auf Robben führte zum ersten Führungstor. Beim Feiern auf dem Wembley-Rasen war er dann ganz vorn dabei.

Mandzukic: So spielt ein Mittelstürmer. Lange nicht zu sehen, setzte er mit einem Lattenkopfball (26.) ein erstes Achtungszeichen. Und dann stand er beim Führungstor (60.) goldrichtig. Stach somit im Stürmervergleich seinen Vielleicht-bald-Kollegen Lewandowski aus.

Luiz Gustavo: Ein paar Minuten Wembley: Half in den Schlussminuten, den Sieg zu sichern.

Gomez: Ein paar Sekunden Wembley: Kam erst ganz kurz vor dem Schlusspfiff aufs Feld.

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