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Fussball-Supercup : BVB besiegt die Bayern mit 2:0

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Borussia Dortmund gewinnt mit dem Supercup den ersten Titel der Saison. Überschattet wird das Spiel im Signal Iduna Park von einer schweren Verletzung des Bayern-Verteidigers Javi Martínez.

Dortmund | Bei der ersten Siegerehrung der neuen Fußball-Saison blieb den erfolgsverwöhnten Bayern wie im Vorjahr nur die Zuschauerrolle. Als die Spieler von Borussia Dortmund am Mittwochabend freudestrahlend den Supercup in die Höhe reckten, waren die mit 0:2 (0:1) geschlagenen Münchner bereits auf dem Weg in die Kabine. Neben der Niederlage schmerzte den Double-Gewinner vor allem der Ausfall von Javi Martínez, der in der 31. Minute mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung vorzeitig in die Kabine musste. „Es wird länger dauern“, sagte Trainer Josep Guardiola: „Das ist ein großes Problem. Er war in überragender Form.“ In einer Videobotschaft auf seiner Facebook-Seite erklärte Martínez später, die Verletzung sei „zu 99 Prozent ein Kreuzbandriss“.

Henrich Mchitarjan (23. Minute) und Pierre-Emerick Aubameyang (62.) entschieden den Vergleich der mit verstärkten B-Teams angetretenen Branchenführer vor 80.667 Zuschauern und sicherten dem BVB zum insgesamt fünften Mal die prestigeträchtige Trophäe. Bei der Rückkehr von Bundesliga-Toptorjäger Robert Lewandowski an die alte Wirkungsstätte verdienten sich die Elf von Jürgen Klopp den Erfolg dank seiner größeren Durchschlagskraft im Angriff. „Wir sind noch mitten in der Vorbereitung und haben definitiv noch keinen Rhythmus. Wir sind längst noch nicht bei 100 Prozent“, warb der zur Pause eingewechselte Weltmeister Philipp Lahm im TV-Sender Sky um Verständnis für die mäßige Leistung der Bayern. Ähnlich sah es Lewandowski: „Das war das erste Spiel und die Vorbereitung war schwer“, erklärte der Pole, merkte aber auch an: „Das war offensiv wirklich noch zu wenig.“

Hochzufrieden war dagegen Klopp. „Wir haben sensationell gut verteidigt und sehr wenig zugelassen. Wir waren über 90 Minuten superkonsequent. Wir sind aber noch lange nicht da, wo wir hinmüssen.“ Auf weltmeisterlichen Glanz mussten die Fans im ausverkauften Dortmunder Fußball-Tempel weitgehend verzichten: Neun Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg bot Bayern-Coach Guardiola in Manuel Neuer, Jerome Boateng und Thomas Müller nur drei Final-Helden von Rio in der Startelf auf, beim BVB stand in Neuzugang Matthias Ginter sogar nur ein Weltmeister auf dem Rasen. Stattdessen kamen auf beiden Seiten zahlreiche Neulinge und Reservisten zum Zuge.

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erstellt am 14.Aug.2014 | 07:41 Uhr

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