zur Navigation springen

Trainerentlassung : Werder Bremen entlässt Nouri: Kohfeld und Borowski übernehmen

vom
Aus der Onlineredaktion

Wie bei seinem Vorgänger setzten nach furiosem Start rasch Verschleißerscheinungen ein. Werder zieht die Notbremse bei Nouri.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2017 | 11:30 Uhr

Bremen | Es zeichnete sich ab, nun wurde es offenbar vollzogen: Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat sich nach Informationen des Sportmagazins „Kicker“ von Trainer Alexander Nouri getrennt. Einen Tag nach dem planlosen 0:3 (0:2) im Heimspiel gegen den FC Augsburg gab es dazu vom Verein zunächst keine Bestätigung.

Der 38-jährige Nouri wurden Mitte September 2016 vom Co-Trainer zum Chef-Trainer der Bremer befördert. Er löste damals seinen Chef Viktor Skripnik ab, den nach guten ersten Monaten der Erfolg verlassen hatte. Nouri vermochte es seinerzeit rasch, die Mannschaft defensiv zu stabilisieren. Die Grün-Weißen wurde am Ende der letzten Saison respektabler Achter in der Tabelle. In der laufenden Spielzeit stürzte Werder jedoch ab, vor allem das Offensivspiel hakte, was unter anderem auch an der Verletzung von Ex-Nationastürmer Max Kruse lag. In zehn Saisonspielen gelang den Hanseaten kein einziger Sieg. Der frühere Spitzenverein liegt mit fünf Punkten aus zehn Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Als Interimslösung übernimmt U23-Coach Florian Kohfeldt die Profi-Mannschaft. Sein Assistent wird Tim Borowski. Der 35-jährige Kohfeldt genießt im Club einen ausgezeichneten Ruf als Fußball-Fachmann. Ihm wird nachgesagt, seiner Mannschaft einen klaren Plan zu vermitteln und eine Handschrift zu verpassen. Zudem ist die Bundesliga für Kohfeldt kein Neuland. Er war bereits von 2014 bis 2016 Assistent von Viktor Skripnik.

Kohfeldts Co-Trainer ist durchaus eine Überraschung: Tim Borowski. Der Ex-Profi, der mit Werder 2004 das Double gewann, war erst im August zu Werder zurückgekehrt. Borowski arbeitete zuletzt als Co-Trainer von Sven Hübscher bei der U17. Zuletzt war über eine Rückkehr von Vereinslegende Thomas Schaaf spekuliert worden – allerdings als Technischer Direktor und nicht auf der Trainerbank.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen