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1. Bundesliga

15. Dezember 2017 | 03:52 Uhr

VfL Wolfsburg

vom

Der Trainer: Dieter Hecking

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Dieter Hecking

Nach der Demission von Ex-Meistermacher Felix Magath sprang zwischenzeitlich Lorenz-Günther Köstner als Interimscoach bei den Profis ein. Kurz vor Weihnachten wurde dann Dieter Hecking vom 1. FC Nürnberg verpflichtet. Eine Ausstiegsklausel, von der VfL-Manager Klaus Allofs wusste, machte den Wechsel mitten in der Saison möglich. Hecking soll mittelfristig für Ruhe, Kontinuität und sportlichen Erfolg beim deutschen Meister von 2009 sorgen. Hecking erhält einen Vertrag bis 2016.

Der Star: Diego

Die Fehler von einst zählen nicht mehr: Magath hat sich mit seinem umstrittenen Mittelfeldstar Diego versöhnt und will mit dem Brasilianer als Galionsfigur des VfL Wolfsburg in die europäische Spitze aufsteigen. Der lange zum Verkauf angebotene Ballkünstler soll gar zum Fixpunkt der Wolfsburger Offensive werden. «Er wird die Nummer zehn bekommen, was ja schon aussagekräftig ist. Er soll den Takt vorgeben», verkündete Magath. Der in Wolfsburg lange Zeit geächtete Brasilianer versprach den Fans angesichts von so viel Vertrauen: «Ich will jetzt die beste Saison meiner Karriere spielen.»Im Mai 2011 verließ Diego in Hoffenheim fluchtartig das Mannschaftshotel, weil er von Magath nicht für die Startelf nominiert worden war. Und das ausgerechnet vor dem entscheidenden Spiel um den Klassenverbleib. Fortan war Diego bei Magath, den Mitspielern und den Fans unten durch und wurde an Atlético Madrid verliehen. Dort spielte der Ballvirtuose eine starke Saison, gewann die Europa League und wurde zum Fanliebling.

Das Ziel: Internationales Geschäft

Magath sieht Wolfsburg stark genug, um mit dem deutschen Meister von 2009 wieder mindestens um den Einzug in die Europa League mitspielen zu können. «Wenn wir es in dieser Saison nicht schaffen, auf den europäischen Plätzen einzulaufen, dann muss einiges schief gelaufen sein bei uns.» Magath gab zu, unter dem letztjährigen Verpassen des Europapokals gelitten zu haben. Er bezeichnete dies als «Misserfolg, auch für mich», betonte der Chef.

Die Mannschaft: Vielgesichtig

Der aktuelle Kader umfasst rund 40 Profis - was bei anderen Vereinen aufgebläht erscheinen mag, ist unter Magathschen Verhältnissen fast gewöhnlich. Sieben neue Spieler sind für zusammen knapp 21 Millionen Euro für die Jubiläums-Saison der Bundesliga verpflichtet. Hinzu kamen zwei Spieler aus der eigenen Jugend und allein sieben bislang ausgeliehene Profis, die keinen neuen Verein gefunden haben. Prominentester Name ist Diego, der aber nur ausgeliehen war. Auch Naldo und Ivica Olic haben in der Bundesliga schon Akzente gesetzt. Magath verbittet sich Kritik an seiner Spieler-Politik: «Da wird aber oft vergessen, dass unsere Arbeit hier nachhaltig angelegt ist und eben nicht kurzfristig.».

Das Aufgebot:

Tor: 1* Diego Benaglio, 21 Patrick Drewes, 35 Marwin Hitz

Abwehr: 4 Marcel Schäfer, 16 Sotirios Kyrgiakos, 17 Alexander Madlung, 25 Naldo, 31 Robin Knoche, 32 Fagner, 34 Ricardo Rodriguez, 40 Simon Kjaer

Mittelfeld: 6 Slobodan Medojevic, 7 Josué, 9 Ivan Perisic, 10 Diego, 13 Makoto Hasebe, 14 Vaclav Pilar, 15 Christian Träsch, 18 Kevin Pannewitz, 27 Maximilian Arnold, 29 Jan Polak, 30 Yohandry Orozco, 37 Ferhan Hasani, 38 Thomas Kahlenberg

Angriff: 8 Vieirinha, 11 Ivica Olic, 12 Bas Dost, 33 Patrick Helmes

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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