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1. Bundesliga

17. Dezember 2017 | 17:00 Uhr

VfB Stuttgart

vom

Der Trainer: Bruno Labbadia

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Der Trainer: Bruno Labbadia

Die Bilanz von Bruno Labbadia kann sich sehen lassen. Als er am 12. Dezember 2010 als Nachfolger von Jens Keller vorgestellt wurde, lag der VfB am Boden. Mit mageren zwölf Zählern belegte der verunsicherte Meister von 2007 den vorletzten Tabellenplatz. Labbadia rettete den verwöhnten Traditionsclub dann vor dem Absturz. Der Verfechter von Disziplin und Innovation führte den VfB in der folgenden Saison als Sechsten bis in die Europa League, und in der vergangenen Spielzeit wurde das DFB-Pokalendspiel erreicht. Labbadia bleibt nach dem Willen der Bosse des schwäbischen Erstligisten mindestens bis zum Sommer 2015 Trainer und soll trotz Konsolidierungskurses die weitere positive Entwicklung am Neckar vorantreiben. «Der Weg des Vereins ist mir sehr nah, weil ich so erzogen wurde, nicht mehr Geld auszugeben, als man hat», sagte Labbadia. «Es ist eine unglaubliche Herausforderung, etwas nicht mit riesigen Mitteln zu entwickeln. Das treibt mich total an», meinte der frühere Bayern-Stürmer.

Der Star: Vedad Ibisevic

Beim VfB ist Vedad Ibisevic seit seinem Wechsel im Januar 2012 (kam für fünf Millionen Euro von 1899 Hoffenheim) der Dauertorjäger. In der vergangenen Bundesliga-Saison war er mit 15 Treffern und 5 Torvorlagen zudem Topscorer der Schwaben. Der bosnische Nationalspieler ist ein klassischer Stoßstürmer - ein Knipser mit Torriecher. VfB-Trainer Bruno Labbadia, früher selbst ein Top-Stürmer, schwärmt von Ibisevic: «Vedad ist für uns ein unglaublich wichtiger Spieler.» Ibisevic, der beim VfB bis Sommer 2016 unter Vertrag steht, bekommt nun durch die Verpflichtung von Mohammed Abdellaoue (Hannover 96) interne Konkurrenz im Sturm.

Das Ziel: Internationales Geschäft

Sportvorstand Fredi Bobic formulierte die Erwartungen des VfB eindeutig: «Unser Ziel ist es dieses Jahr, dass wir uns über die Bundesliga für den internationalen Wettbewerb qualifizieren.» Gegen ein erneutes DFB-Pokalfinale habe er aber auch nichts einzuwenden. Der neu gewählte Präsident des VfB Stuttgart, Bernd Wahler, ist ebenfalls ehrgeizig. Der neue Clubchef will den Traditionsverein wieder dort positionieren, wo er nach eigenem Selbstverständnis hingehört - unter die Top Fünf der Bundesliga. Dass das klappt, davon ist Wahler überzeugt. «Wir wollen uns nachhaltig oben festsetzen und nicht mal für eine Saison», betonte er.

Die Mannschaft: Verstärkt

Für die guten Ergebnisse in der Saison 2013/2014 sollen auch die zahlreichen Neuzugänge sorgen. Mohammed Abdellaoue, Konstantin Rausch (beide Hannover 96), Moritz Leitner (Borussia Dortmund), Marco Rojas (Melbourne Victory), Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen), Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth) und Torwart Thorsten Kirschbaum (FC Energie Cottbus) verstärken und verbreitern den VfB-Kader auch angesichts der Dreifachbelastung. «Ich bin sicher, dass wir die richtige Mannschaft haben, und dass die Neuzugänge uns in Zukunft weiter helfen», sagte Kapitän Serdar Tasci. Besonders von Stürmer Abdellaoue wird viel erwartet. Trainer Bruno Labbadia schwärmt von den Abschlussqualitäten des Norwegers. «Das ist seine größte Stärke», erklärte Labbadia. «Er erzielt die Tore sehr clever und bringt viel Erfahrung mit.»

Das Aufgebot:

Tor: 1* Sven Ulreich, 22 Thorsten Kirschbaum

Abwehr: 2 Gotoku Sakai, 3 Daniel Schwaab, 5 Serdar Tasci, 6 Georg Niedermeier, 12 Benedikt Röcker, 15 Arthur Boka, 21 Cristian Molinaro, 24 Antonio Rüdiger, 34 Konstantin Rausch, 45 Patrick Bauer

Mittelfeld: 4 William Kvist, 8 Moritz Leitner, 10 Daniel Didavi, 11 Johan Audel, 13 Patrick Funk, 14 Marco Rojas, 16 Ibrahima Traoré, 17 Tunay Torun, 20 Christian Gentner, 23 Sercan Sararer, 28 Rani Khedira, 44 Alexandru Maxim

Angriff: 7 Martin Harnik, 9 Vedad Ibisevic, 18 Cacau, 19 Timo Werner, 25 Mohammed Abdellaoue

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: August 2013)

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