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1. Bundesliga

23. Oktober 2017 | 23:24 Uhr

Fußball : TSG 1899 Hoffenheim

vom

Der Trainer: Markus Gisdol

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 09:27 Uhr

Gründungsdatum 1. Juli 1899
Anschrift Fußball-Spielbetriebs GmbH
Dietmar-Hopp-Sportpark
Horrenberger Straße 58
74939 Zuzenhausen
Postanschrift Postfach 11 62
74871 Sinsheim
Stadion Wirsol Rhein-Neckar-Arena (in Sinsheim/30 150 Plätze)
Vereinsfarben blau-weiß
Vorstandsvorsitzender Peter Hofmann
Cheftrainer Markus Gisdol (ab 2. April 2013)
Mitglieder 5 700
Größte Erfolge
DFB-Pokal Viertelfinale 2004, 2010
Aufstieg in die 1. Bundesliga 2008
Aufstieg in die 2. Bundesliga 2007
Internet www.achtzehn99.de
Twitter https://twitter.com/achtzehn99
Facebook https://www.facebook.com/achtzehn99

Markus Gisdol rettete in der vergangenen Saison die TSG 1899 Hoffenheim vor der Zweitklassigkeit. Mit Ruhe und Geschick agierte der 44-jährige Coach und hauchte so den Kraichgauern neues Leben ein. Gisdol war bereits von 2009 bis 2011 für den 1899-Nachwuchs verantwortlich. Ralf Rangnick lotste ihn nach der Trennung von Hoffenheim mit zum FC Schalke 04. Manager Alexander Rosen lobt Gisdol, dessen Disziplin, Detailversessenheit, eingeforderte Intensität und vor allem seinen Führungsstil. «Er findet stets die Balance zwischen Nähe und Distanz zu den Spielern», beschreibt Rosen.

Der Star: Kevin Volland

Eine gute Nachricht für die Hoffenheimer war, dass das umworbene Toptalent Kevin Volland seinen Vertrag vorzeitig bis 2017 verlängert hat. Der Stürmer ist einer der Leistungsträger bei der TSG. In der vergangenen Saison erzielte er sechs Treffer und bereitete 12 Tore vor. Forsche Ziele will der frühere Profi von 1860 München aber nicht formulieren. «Zu Platzierungen äußere ich mich gar nicht», sagte er. «Aber man hat schon am Ende der letzten Saison gesehen, was alles möglich ist.» Mutiger wolle man spielen, total schnell umschalten. «Das kostet viel Körner, macht aber Riesenspaß.»

Das Ziel: Klassenerhalt

Nähe zum gesicherten Mittelfeld, Distanz zu den Abstiegsplätzen, so lässt sich das Saisonziel der Hoffenheimer formulieren. Gisdol weiß, dass er noch ganz viel Arbeit vor sich hat mit seiner unerfahrenen Truppe. 38 Profis stehen ihm laut Meldeliste bei der DFL offiziell zur Verfügung, doch in der «Trainingsgruppe 2» üben nach wie vor die Aussortierten wie Ex-Nationalspieler Tim Wiese, Stürmer Eren Derdiyok und Mittelfeldspieler Tobias Weis für sich.

Mannschaft: Jung

Mit einem Altersdurchschnitt von nicht einmal 23 Jahren gehen die Kraichgauer in ihr sechstes Bundesliga-Jahr - Risiko und Verheißung zugleich für den Fastabsteiger der vergangenen Saison. «Wir prägen damit einen gewissen Jugendstil, aber keinen Jugendwahn», erklärte Alexander Rosen, Leiter Profifußball bei der TSG. Es ist die jüngste Mannschaft der Hoffenheimer Erstliga-Geschichte. Talente wie Jeremy Toljan, Niklas Süle, Stefan Thesker oder Andreas Ludwig haben ihr Können schon angedeutet, aber das Fehlen eines erfahrenen Mannes wie Sejad Salihovic (Knieverletzung) kann sich die TSG kaum leisten.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Tim Wiese, 13 Jens Grahl, 26 Tim Paterok, 28 Alexander Stolz, 30 Koen Casteels

Abwehr: 2 Andreas Beck, 3 Matthias Jaissle, 4 Stefan Thesker, 15 Matthieu Delpierre, 16 Fabian Johnson, 19 David Abraham, 21 Kevin Akpoguma, 24 Patrick Schorr, 25 Niklas Süle, 28 Edson Braafheid, 29 Jannik Vestergaard, 33 Robin Szarka, 36 Jeremy Toljan

Mittelfeld: 6 Sebastian Rudy, 7 Boris Vukcevic, 8 Eugen Polanski, 10 Roberto Firmino, 12 Tobias Strobl, 17 Tobias Weis, 20 Ahmed Sassi, 22 Bruno Nazario, 23 Sejad Salihovic, 32 Vincenzo Grifo, 39 Andreas Ludwig

Angriff: 9 Sven Schipplock, 14 Tarik Elyounoussi, 27 Anthony Modeste, 31 Kevin Volland, 34 Kenan Karaman, 38 Kai Herdling

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: September 2013)

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