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1. Bundesliga

20. August 2017 | 18:01 Uhr

Fußball : SV Werder Bremen

vom

Der Trainer: Robin Dutt

Gründungsdatum 4. Februar 1899
Anschrift Franz-Böhmert-Straße 1c
28205 Bremen
Stadion Weser-Stadion (42 358 Plätze)
Vereinsfarben grün-weiß
Geschäftsführung Sport Thomas Eichin
Vorsitzender Aufsichtsrat Willi Lemke
Cheftrainer Robin Dutt (seit 2013)
Mitglieder 40 000
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1965, 1988, 1993, 2004
DFB-Pokal 1961, 1991, 1994, 1999, 2004
Europapokal der Pokalsieger 1992
Internet www.werder.de
Twitter https://twitter.com/werderbremen
Facebook https://www.facebook.com/WerderBremen

Eine neue Zeitrechnung fängt bei Werder Bremen an: Nach 14 Jahren Thomas Schaaf als Chefcoach hat Robin Dutt das Traineramt übernommen. «Mein Herz liegt auf dem Trainingsplatz. Mir ist klargeworden, wo ich hingehöre», erklärte Dutt seinen fluchtartigen Weggang beim DFB, wo er neun Monate lang Sportdirektor war. Dutts Umgang mit den Werder-Profis: Lange und intensive Einheiten, viele Einzelgespräche und kumpelhafte Scherze. Anders als der oft knorrige Schaaf gibt sich Dutt auch abseits des Platzes offen und entspannt.

Der Star: Cedrick Makiadi

Cedrick Makiadi ist das neue Bremer Mittelfeld-Herz. «Er ist ein Spieler, der auf dem Platz eine Führungsrolle übernimmt, und er hat die Reife, die wir brauchen», beschrieb Sportchef Thomas Eichin den Drei-Millionen-Euro-Mann vom SC Freiburg. Der Deutsch-Kongolese spielte dort bereits unter Trainer Dutt. «Cedrick ist sicherlich kein Lautsprecher. Aber was er sagt, hat Hand und Fuß», sagte der neue Werder-Coach. Vor allem die Defensive soll Makiadi stabilisieren. «Vor einem Spiel sage ich mir immer: Ich will besser sein als der Sechser auf der anderen Seite», beschrieb Makiadi seine Motivation.

Das Ziel: Stabilisieren

Neu-Trainer Dutt sieht sein junges Team als stark genug, um nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. «Wir haben schon eine Mannschaft mit Potenzial», sagte Dutt. Der Werder-Coach spricht ganz bewusst noch nicht über konkrete Ziele oder gar die Rückkehr in den Europapokal, immerhin deutete er die vage Hoffnung darauf an: «Wir wollen uns taktisch so entwickeln, dass wir im Frühjahr eine gewisse Fantasie haben können für die Zukunft - die kann ja bei jedem unterschiedlich aussehen.» Dutt will Offensivfußball spielen lassen, ohne die Defensive zu entblößen. Dass Werder die zweitschlechteste Abwehr (66 Gegentore) der Liga stellt, soll der Vergangenheit angehören.

Die Mannschaft: Verunsichert

In Sokratis (Dortmund) und Leihspieler Kevin de Bruyne (zurück zu Chelsea) haben die zwei besten Spieler der Vorsaison den Club verlassen. Dazu verletzte sich Philipp Bargfrede vor dem Saisonstart schwer (Meniskusriss). Für Abwehrspieler Sokratis holte Werder den jungen Luca Caldirola aus der zweiten italienischen Liga. Auf Bargfredes Position ist Makiadi vorgesehen. Doch die Verunsicherung nach dem Erstrunden-Aus im Pokal bleibt enorm groß. Immerhin hat man sich vom Problemfall Marko Arnautovic trennen können.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Sebastian Mielitz, 20 Raphael Wolf, 30 Richard Strebinger

Abwehr: 2 Santiago Garcia, 3 Luca Caldirola, 4 Mateo Pavlovic, 5 Assani Lukimya, 13 Lukas Schmitz, 15 Sebastian Prödl, 23 Theodor Gebre Selassie, 29 Cimo Röcker

Mittelfeld: 6 Cedric Makiadi, 8 Clemens Fritz, 10 Mehmet Ekici, 11 Eljero Elia, 14 Aaron Hunt, 16 Zlatko Junuzovic, 17 Aleksandar Ignjovski, 18 Felix Kroos, 25 Tom Trybull, 28 Levent Aycicek, 31 Pedrag Stevanovic, 32 Özkan Yildirim, 34 Alexander Stevonovic, 44 Philipp Bargfrede

Angriff: 9 Franco Matias di Santo, 24 Nils Petersen

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: September 2013)

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von
erstellt am 20.Aug.2013 | 09:26 Uhr

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