Geschäftsführer VfL Wolfsburg : Schmadtke: «Es gibt keine unverkäuflichen Spieler»

Wolfsburgs neuer Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke.
Wolfsburgs neuer Geschäftsführer Sport, Jörg Schmadtke.

Der VfL Wolfsburg steht mal wieder vor einem Umbruch. An diesem Mittwoch wird in Jörg Schmadtke der Mann offiziell vorgestellt, der die Niedersachsen wieder auf Kurs bringen soll. Doch wie viel ändert sich beim VW-Club wirklich?

shz.de von
05. Juni 2018, 17:00 Uhr

Wolfsburgs neuer Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke will beim Fußball-Bundesligisten alles auf den Prüfstand stellen. Kurz vor seiner offiziellen Vorstellung am 6. Juni kündigte Schmadtke an, sich zusammen mit Trainer Bruno Labbadia den aktuellen Kader ganz genau anzuschauen.

«Es gibt grundsätzlich keine unverkäuflichen Spieler. Man muss ja immer abwägen. Wenn es bombastische Angebote gibt, hört man sich das natürlich an», sagte Schmadtke der «Bild». Allerdings müsse es nicht zwangsläufig einen kompletten Neuaufbau geben. «Ich verstehe, dass nach zwei Jahren Relegation der Gedanke aufkommt, dass man viel verändern muss. Wir werden es prüfen und schauen, ob das wirklich so sein muss. Ich glaube nicht, dass wir einen Radikalschnitt machen müssen», sagte Schmadtke der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung».

Nach zwei Jahren, in denen der VfL jeweils erst in der Relegation den Klassenerhalt schaffte, wollen sich die Niedersachsen in der neuen Saison erst einmal stabilisieren. Ein genaues Saisonziel will Schmadtke, der sein Amt in Wolfsburg am 1. Juni angetreten hat, aber erst einmal noch nicht nennen. «Ich kann ja noch nicht sagen, wie wir am Ende der Transferperiode aufgestellt sind und wie die anderen», sagte der 54-Jährige. Bislang hat der VfL nur Felix Klaus für drei Millionen Euro von Hannover 96 verpflichtet.

Ein Kandidat beim VfL soll der Brasilianer Bernardo von RB Leipzig sein. Nach «kicker»-Informationen sind die Niedersachsen an dem Linksverteidiger interessiert. «Ich werde nicht jeden Namen kommentieren, aber dass Bernardo ein Thema sein könnte, könnte man daher ableiten, dass wir hinten links «nur» Gian-Luca Itter haben. Das ist schon eine Position, auf der bei uns der Schuh drückt», sagte Schmadtke der «WAZ» zu der Personalie.

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