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1. Bundesliga

15. Dezember 2017 | 15:20 Uhr

SC Freiburg

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Der Trainer: Christian Streich

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Christian Streich

In der vergangenen Saison scheiterte das Experiment mit Marcus Sorg schon nach nur einem halben Jahr. Der Bundesliga-Letzte der Winterpause trennte sich von seinem Trainer und machte Christian Streich vom Assistenten zum Chef. Im Nachhinein ein Glücksfall für die Breisgauer. Der langjährige Nachwuchscoach Streich, der nach Volker Finke (1991 bis 2007), Robin Dutt (2007 bis 2011) und Sorg erst der vierte Trainer der Freiburger Bundesliga-Geschichte in 20 Jahren ist, führte die Mannschaft souverän zum Klassenerhalt. Für viele war er der Trainer der Saison. Bereits wenige Monate nach Amtsbeginn genießt er Kult-Status. Das liegt nicht nur am Klassenverbleib des SC, sondern auch an Streichs unkonventioneller und authentischer Art.

Der Star: Oliver Baumann

Eigentlich gibt es kein Star beim SC Freiburg. Für Coach Streich geht es immer um das Kollektiv. Nur so kann erneut der Klassenerhalt geschafft werden. Im Tor steht dabei der große Rückhalt: Der U21-Nationalkeeper Oliver Baumann hat beeindruckende Reflexe und war ein Garant dafür, dass der SC in der vergangenen Saison in der Rückrundentabelle Platz sieben belegte. Dem Keeper wird eine große Zukunft vorausgesagt.

Das Ziel: Klassenerhalt

Nach der so erfolgreichen Rückrunde der vergangenen Saison beginnt für die Freiburger der Kampf um den Klassenverbleib von vorne. «Wir fangen jetzt nicht an, von Platz acht oder zehn zu sprechen. Wir wissen, wer wir sind», sagte Trainer Streich. Das Ziel könne nur lauten, drei Mannschaften hinter sich zu lassen. Streich sieht seine Mannschaft in einer besseren Position als noch vor einem Jahr: «Das Ausgangsniveau ist gut für unsere Verhältnisse.» Träumereien auf den Tribünen findet Streich normal: «Fans dürfen unrealistisch sein. Jetzt haben wir in der Rückrunde ein paar mal gewonnen, da wird geträumt, das ist doch klar. Aber realistisch ist ein Mittelfeldplatz nicht.»

Die Mannschaft: Jugendlich

Jugend statt Investitionen: Der SC Freiburg hat sich für die kommende Saison lediglich nur wenige Neuzugänge geleistet - und die haben nicht die große Strahlkraft. Trainer Streich vertraut lieber seinen gut ausgebildeten Youngstern und damit der Formation, welche sich im letzten Saisondrittel der vergangenen Saison herausgebildet hatte. In Max Kruse, Marco Terrazzino, dem Norweger Vegar Eggen Hedenstad und dem Spanier Ezequiel Calvente wurden nur sogenannte Perspektivspieler verpflichtet.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Oliver Baumann, 19 Daniel Batz, 36 Alexander Schwolow

Abwehr: 2 Pavel Krmas, 3 Fallou Diagné, 6 Vegar Hedenstad, 24 Mensur Mujdza, 25 Oliver Sorg, 30 Christian Günter, 41 Immanuel Höhn

Mittelfeld: 7 Cedrick Makiadi, 8 Jan Rosenthal, 11 Hendrick Zuck, 14 Anton Putsila, 17 Jonathan Schmid, 18 Johannes Flum, 20 Max Kruse, 21 Ezequil Calvente, 22 Marco Tarrazzino, 23 Julian Schuster, 28 Matthias Ginter, 31 Karim Guédé, 33 Mounir Bouziane, 40 Daniel Caligiuri, 44 Marc Lais

Angriff: 9 Ivan Santini, 26 Erik Jendrisek, 35 Sebastian Freis

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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