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Fußball : Salihovic schnell wie nie: Erst Tor, dann Rot

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Nach dem wohl dümmsten Bundesliga-Rekord hatte es Sejad Salihovic die Sprache verschlagen. «Kein Kommentar» waren die einzigen Worte, die sich der Mittelfeldspieler der TSG 1899 Hoffenheim zu seinem Fauxpas beim spektakulären 3:3 (2:2) gegen den SC Freiburg entlocken ließ.

Nur 14 Sekunden nach seinem 1:0-Führungstor per Foulelfmeter sah der Bosnier Rot, weil er beim Jubeln SC-Kapitän Julian Schuster geohrfeigt hatte. So schnell war noch kein Profi zuvor.

Es war bereits der vierte Feldverweis für Salihovic in der Fußball-Bundesliga. Schon in der vergangenen Saison war der 28-Jährige negativ aufgefallen. Damals flog er innerhalb eines Monats gleich zweimal vom Platz - erst gegen Eintracht Frankfurt, dann gegen den FC Augsburg. Mitspieler Eugen Polanski übte nach dem erneuten Fehltritt leise Kritik: «Es war völlig unnötig, in der 9. Minute eine Spielertraube zu bilden.»

Obwohl Salihovic seiner Mannschaft mit seinem Blackout einen Bärendienst erwies, hielt sich TSG-Trainer Markus Gisdol mit öffentlicher Schelte zurück. «Solche Dinge passieren immer wieder im Fußball. Wir werden in Ruhe darüber reden», meinte Gisdol und fügte hinzu: «Für uns war es blöd, weil wir in diesem Moment aus dem Tritt gekommen sind. Wir nageln ihn deshalb aber nicht an die Wand.»

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erstellt am 25.Aug.2013 | 11:33 Uhr

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